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Mit allen Kräften will sich die SG Pforzheim/Eutingen auch am Samstag wieder gegen die Angriffe des Gegners stemmen.  Foto: Becker 

Spitzenreiter kommt: SG Pforzheim/Eutingen benötigt starke Abwehr gegen Perspektivteam der Rhein-Neckar Löwen

Pforzheim. Mit der Perspektivmannschaft der Rhein-Neckar Löwen stellt sich am Samstag (20 Uhr) in der Bertha-Benz-Halle nicht nur der Drittliga-Spitzenreiter, sondern nach Ansicht von SG-Trainer Alexander Lipps auch „die stabilste Mannschaft der Liga“ vor. Es gibt wohl kaum einen besseren Kenner der Junglöwen als Lipps, setzt er sich doch mit dem Nachwuchs des Handball-Bundesligisten schon seit einem guten Jahrzehnt in Vergleichen in der Bundesliga-A-Jugend auseinander.

Lipps weiß deshalb auch, dass er mit seinen Mannen am Samstag nicht, wie oft angenommen wird, auf eine U21-Mannschaft trifft. Mit Maximilian und Sebastian Trost stehen Löwen-Trainer Michel Abt auch zwei spielstarke und auch im Abschluss effektive Mitzwanziger, mit David Ganshorn sogar ein schon in den 30ern stehender Routinier zur Verfügung.

Gegner mit Kampfgeist

Dass die Jungs aus dem Kraichgau über Stehvermögen verfügen, haben sie vor allem beim hoch gehandelten TV Plochingen sowie im Derby mit der SG Leutershausen bewiesen. Im Endspurt entschieden die Junglöwen diese beiden Partien noch für sich. Doch auch bei Pforzheim/Eutingen kennt man sich mit starken Schlussphasen aus. Dass man noch ungeschlagen in das Derby mit den Junglöwen geht, stimmt Lipps vorsichtig optimistisch: „Wichtig ist, dass wir diesmal von Beginn an die Sache aggressiv und selbstbewusst angehen und auch im Verlauf der Spielstunde mit dem Kampfgeist nicht nachlassen“.

Verlässliche Defensive

Besonders gefordert wird gegen die Perspektivmannschaft der Rhein-Neckar Löwen die Abwehr der SG sein. Die Junglöwen haben nach drei Spieltagen nämlich schon fast die 100-Tore-Marke geknackt (93 Treffer). Doch auf seine Defensive kann sich Lipps verlassen wie die erst 71 Gegentore zeigen.

Mehr Sorgen macht dem SG-Trainer derzeit, dass mit Ingo Catak, Lukas Süsser und Manuel Mönch in den ersten Trainingseinheiten dieser Woche gleich drei Stammkräfte angeschlagen fehlten. Ihr Einsatz ist fraglich.