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Rund geht es wieder bei den Spielen des 1. BSC Pforzheim im Emma-Jaeger-Bad – zumindest bis Jahresende. Foto: PZ-Archiv/J. Keller
Rund geht es wieder bei den Spielen des 1. BSC Pforzheim im Emma-Jaeger-Bad – zumindest bis Jahresende. Foto: PZ-Archiv/J. Keller
09.11.2018

Startschuss für die Wasserballer: Zweitligist BSC Pforzheim bestreitet erstes Heimspiel

Pforzheim. Die lange Sommerpause ist vorüber, der Ball schwimmt wieder, die Wasserballsaison ist eröffnet: die Mannschaften des 1. BSC Pforzheim starten in diesen Tagen in den Spielbetrieb.

„Wir haben viele Aufgaben zu bewältigen, unsere Ziele sind gesetzt. Jetzt geht es ans Umsetzen“, sagt Kevin Schneider. Der Spielertrainer der Zweitligamannschaft und Koordinator der Jugendabteilung des BSC gibt bei der vergrößerten 2. Liga Süd mit 13 Mannschaften das Minimalziel aus: „Ziel ist, wie in den letzten Jahren, der Klassenerhalt.“ Personell muss der 28-Jährige auf zwei Stammspieler der vergangenen Saison verzichten. Benedikt Völkle tritt aus beruflichen und privaten Gründen etwas kürzer und wird zukünftig die Reservemannschaft in der Oberliga verstärken, der ehemalige Kapitän Stefan Bohnenberger nimmt aus persönlichen Gründen eine Auszeit. Mit Viktor Kromar wurde ein gelernter Torwart mittlerweile erfolgreich als Feldspieler umgeschult, zudem rücken junge Spieler nach.

Am Samstag bestreitet die Mannschaft bereits ihr erstes Heimspiel. Um 19 Uhr sind die Wasserfreunde Fulda im Emma-Jaeger-Bad zu Gast. Ein Saisonhöhepunkt soll dann am 16. Dezember das letzte Heimspiel im „Hexenkessel“ Emma-Jaeger-Bad sein. Gegen den SV Bietigheim wollen die Badener nicht nur doppelt punkten, sondern auch eine gebührende Abschiedsfeier abliefern. „Die Bietigheimer haben bereits eine Fangruppe angekündigt. Vielleicht bringen wir das Emma schon an diesem Abend zum Einstürzen“, kündigt Schneider schmunzelnd an.

Auch die zweite Mannschaft hat sich für die Oberligasaison das Minimalziel Klassenerhalt gesetzt. Als Trainer fungiert weiter Marcel Schneider, Pascal Sachs wird ihn als Betreuer in dieser Spielzeit unterstützen. „Oberste Priorität hat das Heranführen der jungen Spieler an die erste Mannschaft und das Sammeln von Spielpraxis“, erklärt Schneider. Das erste Spiel am vergangenen Mittwoch verlor das Team zuhause noch deutlich mit 10:20 (2:5, 2:5, 3:4, 3:6) gegen Liga-Favorit SSV Esslingen II. „Zuerst waren wir offensiv nicht kreativ genug, und die Chancen, die wir in der zweiten Hälfte erspielen haben wir nicht genutzt. Esslingen hingegen hat seine Chancen gnadenlos verwandelt. Es war die stärkste Mannschaft der Liga zum Auftakt, daher bin ich für den weiteren Saisonverlauf zuversichtlich“, so Trainer Marcel Schneider. Mangels Spielern wurde keine dritte Mannschaft für die Bezirksliga gemeldet.

Auch die Landesrunde der U 16 muss dieses Jahr ohne BSC-Mannschaft auskommen. Mit Tom Busmann, Cezar Sanduleac, Luca Aydt, Julius Kurek und Daniel Alekseev werden gleich fünf Jugendspieler per Zweitstartrecht an den SV Cannstatt verliehen. So können sie für die Stuttgarter in der U 18 Bundesliga, als auch für die Herrenteams des BSC auflaufen. Felix Draskowitsch, der im vergangenen Jahr noch in Nürnberg spielte, wechselt für die Jugendspiele zum SSV Esslingen. Für die U 18 des BSC geht es um nichts Geringeres als die Titelverteidigung in der Landesrunde. Die U 14 versucht, ohne Schlüsselspieler Luca Leibfarth, der ebenfalls nach Esslingen verliehen wurde, sich mit Platz drei die Qualifikation zur süddeutschen Meisterschaft zu sichern. Die U 12 wird ein komplett neu zusammengestelltes Team an das Wasserballspiel heranführen. Jugendkoordinator Kevin Schneider wird dabei von Alexander Wottschel und Adrian Bornbaum unterstützt.