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Verletzt aufgeben musste der Pforzheimer Johann Willems sein Einzel bei der Zweitliga-Begegnung in Ludwigshafen. Archiv foto: Hennrich 

TC Wolfsberg unterliegt nach Verletzungspech beim Spitzenreiter

Pforzheim/Ludwigshafen. Satz mit X: Das Team des TC Wolfsberg Pforzheim war mit 6:2 Punkten hervorragend in die neue Saison der 2. Tennis-Bundesliga Süd gestartet. Doch zwei Niederlagen bei Auswärtsspielen an diesem Wochenende haben die gute Ausgangsposition zunichte gemacht. Dem unglücklichen 4:5 am Freitag in Weinheim folgte nun ein deutliches 1:8 beim Spitzenreiter BASF TC Ludwigshafen. Dabei waren die Wolfsberger aber auch vom Verletzungspech gebeutelt: Johann Willems und Marko Lenz mussten ihre Einzel verletzungsbedingt aufgeben, am Ende konnten die Pforzheimer deshalb auch nur zu zwei der drei Doppel antreten.

Willems plagte sich zunächst mit Schulterproblemen, dann streikte auch noch der Kreislauf. Bei Lenz blockierte ein Wirbel im Rücken. „So geballt habe ich das an einem Spieltag noch nicht erlebt“, resümierte Thomas Hell die Niederlage. Da zudem Pascal Meis schon im Vorfeld verletzt abwinken musste und Alexander Flock sich nur für das Doppel fit fühlte, bot der TCW-Teammanager sogar seinen 19-jährigen Sohn Julius auf. Hell junior hatte bereits am Freitag in Weinheim seinen ersten Zweitliga-Einsatz im Doppel absolviert, jetzt war er erstmals auch im Einzel gefordert, zog aber gegen den Ex-Wolfsberger Denis Gremelmayr mit 4:6 und 2:6 erwartungsgemäß den Kürzeren. Auch der Franzose Haraold Mayot an Punkt eins und Tim Rühl waren deutlich unterlegen. Lediglich Patrick Zahraj hatte im Einzel die Chance auf einen Erfolg. Der Wolfsberger führte bereits 6:0 und 4:1. „Dann ist er aber in ein tiefes Loch gefallen“, berichtet Thomas Hell aus Ludwigshafen. Zahraj verlor Satz zwei mit 4:6 und den Matchtiebreak mit 6:10.

Am Ende des aus Pforzheimer Sicht gebrauchten Tages waren es Alexander Flock und Julius Hell, die im dritten Doppel verbissen um den Ehrenpunkt kämpften. Den holten sie schließlich mit 6:7 (4:7), 6:4, 10:8 und verhinderten somit zumindest ein völlig trostloses 0:9.