Pforzheim. Mit dem Heimspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden startet Frauen-Drittligist TG 88 Pforzheim am Samstag (17.30 Uhr, Fritz-Erler-Halle) in die Saison 2022/23. Die im Landkreis Offenbach beheimateten Hessinnen sind genauso wie ein Großteil der in der Südwest-Staffel zusammengefassten Mannschaften für die 88er-innen eine unbekannte Größe.
Die Rodgauerinnen laufen seit der Saison 2019/20 in der 3. Liga auf, im Vorjahr mussten sie nach einem zehnten Platz in der Staffel D, genauso wie die Pforzheimerinnen in die Klassenverbleibsrunde und sicherten sich dort als Tabellenzweiter Ligaverbleib.
Vom Leistungsvermögen her dürften sich die beiden Mannschaften ebenbürtig sein. Allerdings geht die weiter von Henning Rupf trainiert Truppe mit dem Handicap einer zeitlich nicht ausreichenden Vorbereitung ins Spiel, fehlende Feinabstimmung muss daher am Samstag auch über den Kampf und den Rückhalt der 88er-Vereinsfamilie ausgeglichen werden.


Junges Team mit viel Potenzial: Mit diesem Kader geht die TG 88 in die Saison
TG 88 setzt auf junge Spielerinnen
Dass es auch in der anstehenden Saison für die Pforzheimerinnen um den Klassenerhalt geht, ist der sportlichen Leitung bewusst, zumal mit Bianca Fischer (zum TSV Bönnigheim), Susanne Dohe (Karriereende), Kristin Kurz (Auslandsaufenthalt) sowie Laura Friedrich und Sarah Kraus (beide Babypause) nicht weniger als fünf Spielerinnen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wie in den Vorjahren setzt man bei der TG 88 erneut auf junge Spielerinnen. Aus der eigenen Jugend stießen Jennifer Ippich und Andela Stojic hinzu, Valentina Beodorski aus der in der nordbadischen Verbandsliga spielenden zweiten Mannschaft. Den Eigengewächsen ist auch Torfrau Amelia Kurek zuzurechnen, die zuletzt in der Bundesliga-A-Jugend für BBM Bietigheim zwischen den Pfosten stand.
Externe Zugänge sind Louisa Bender (A-Jugend Rhein-Neckar Löwinnen) sowie die routinierte Anne Zellmer, die vom TV Kandel Drittliga-Erfahrung mitbringt, beim Auftakt aber beruflich verhindert ist.

