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Hält die Verletzung Florian Taafel (Mitte) vom Einsatz ab? Oder kann er gegen Pfullingen spielen?  PZ-Archiv/Becker
Hält die Verletzung Florian Taafel (Mitte) vom Einsatz ab? Oder kann er gegen Pfullingen spielen? PZ-Archiv/Becker
08.10.2015

TGS Pforzheim bangt um Einsatz von Taafel - SG will nächsten Sieg

Im Heimspiel gegen den VfL Pfullingen will Handball-Drittligist TGS Pforzheim am Samstag (19.00 Uhr/ Bertha-Benz-Halle) wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Spielfrei sind die Drittliga-Handballerinnen der HSG Pforzheim. In der Oberliga will das Herrenteam der SG Pforzheim/Eutingen in Sandweier an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen.

Personell ist die TGS Pforzheim derzeit nicht gerade vom Glück verfolgt. Kaum hat sich Christian Heuberger nach einmonatiger Verletzungspause beim Spiel in Leutershausen zurückgemeldet, hat es mit Florian Taafel den nächsten Stammspieler erwischt. Der Torjäger zog sich eine schmerzhafte Schienbeinprellung zu, trainierte diese Woche nicht. Doch man weiß, dass der Torjäger im Zweifelsfall auch mal auf die Zähne beißen kann.

Taafels Mitwirken wäre wichtig, weil das Punktekonto der Turngesellen in einer starken und ausgeglichenen Liga inzwischen wieder negativ ist. Doch das Team kann – trotz der Niederlage in Leutershausen – auf die dort gezeigte Leistung durchaus aufbauen.

Gegner Pfullingen hat sich nach Insolvenz und Absturz von der 1. Bundesliga bis in die Württemberg-Liga mit konsequenter Jugendarbeit wieder aufgerappelt. Die Mannschaft aus dem Echaztal ist mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren sehr jung und nur schwer auszurechnen.

In der Oberliga hat sich die SG Pforzheim/Eutingen nach dem Debakel von Söflingen mit zwei Heimsiegen gegen die hoch gewetteten Teams aus Willstätt und Neuhausen zurück in die Spitzengruppe gekämpft. Jetzt ist das Team von Trainer Alexander Lipps auswärts beim TV Sandweier gefordert. Dass der Gegner aus Südbaden in eigener Halle eine Macht ist, ist bekannt. Vergangene Saison tat sich die SG dort beim Unentschieden ebenso schwer wie beim knappen Heimsieg in der Rückrunde.

Dennoch fahren die Pforzheimer morgen entschlossen nach Sandweier. Wenn die Abwehr und das Torhüter-Duo Petruzzi/Koppmeier so auftritt, wie zuletzt, ist auch auswärts etwas zu holen.

Beim TV Bretten ist mit den Niederlagen gegen Söflingen und Schwäbisch Gmünd der graue Oberliga-Alltag eingekehrt. Bei 4:8 Punkten gilt es für die Mannen von Sandro Catak, im Heimspiel gegen den kampfstarken Mitaufsteiger TSV Wolfsschlugen die Wende einzuleiten.