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TGS Pforzheim

Auf attraktive Spiele der TGS dürfen sich die Fans wieder freuen. Foto: Hennrich
Auf attraktive Spiele der TGS dürfen sich die Fans wieder freuen. Foto: Hennrich
06.06.2018

TGS Pforzheim freut sich auf eine bärenstarke 3. Handball-Liga

Pforzheim. Die Würfel sind gefallen. Die Spielkommission der 3. Handball-Liga hat die Staffeleinteilung für die neue Saison vorgenommen.

Das Urteil vieler Experten: „Diese Liga ist der Hammer. Das ist die stärkste aller vier dritten Ligen im Deutschen Handball-Bund (DHB).“ Eine Einschätzung, die auch Wolfgang Taafel teilen kann. „Ja, diese Liga wird wirklich bärenstark. Das gibt viele tolle Spiele“, freut sich der Handball-Abteilungsleiter der TGS auf die Saison 2018/19, die am 25. August angepfiffen wird.

Interessant ist, dass gleich zwei der vier Absteiger aus der 2. Bundesliga in der 3. Liga Süd gelandet sind. Die HSG Konstanz und die SG Saarlouis. „In dieser Leistungsdichte und -breite ist die 3. Liga Süd sicher die stärkste aller Staffeln“, sagt deshalb auch der Sportliche Leiter der HSG Konstanz, Andre Melchert. Wolfgang Taafel glaubt: „Konstanz und Saarlouis, ein ewiger Zweitligist, wollen gleich wieder hoch. Konstanz arbeitet weiter unter Profibedingungen.“ Das Titelrennen verspricht also große Spannung, weil auch alle Spitzenteams der vergangenen Saison weiter an Bord sind. Denn weder Meister Kornwestheim noch der vorjährige Rangzweite Heilbronn wagten den Sprung in die 2. Liga.

Der Aufstieg in der kommenden Saison ist auch voller Tücken. Weil die 2. Bundesliga auf 18 Vereine reduziert wird, gibt es 2019 nur drei Aufsteiger (fünf Absteiger aus der 2. Liga). Die vier Drittliga-Meister spielen eine Relegation, die ersten Drei steigen auf.

Angesichts der starken Konkurrenz weiß man bei der TGS Pforzheim, dass das Saisonziel vorderes Drittel nur erreicht werden kann, wenn alles passt. „Man mus von Beginn an hellwach sein“, weiß Wolfgang Taafel, der aber guten Mutes ist, dass seine Mannschaft wieder eine starke Rolle spielt. „Unsere Mannschaft ist so breit aufgestellt, wie schon lange nicht mehr. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kern der Mannschaft zusammen bleibt“, so Taafel.

Weniger schön ist, dass außer der TGS nur noch die Rhein-Neckar Löwen II aus Nordbaden kommen. Vier Teams kommen aus der Pfalz/Saarland, sechs aus Württemberg, drei aus Südbaden, einer aus Bayern. Die weitesten Auswärtsfahrten hat die TGS nach Konstanz und nach Fürstenfeldbruck. Mit Roy James vom TV Hochdorf, Patrick Zweigner von den Rhein-Neckar Löwen II und Yanez Kirschner vom BSV Phönix Sinzheim wurden drei Rückraumspieler geholt. Damit sind die Transferaktivitäten abgeschlossen. Offen ist noch, ob Nachwuchstalent Finn Malolepszy (19) studienbedingt voll angreifen kann, oder nicht.

Trainingsauftakt bei der TGS Pforzheim ist am 2. Juli.