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Zwiesprache unter den TGS-Torhütern: Daniel Sdunek (links) und Jonathan Binder. Foto: Hennrich
Zwiesprache unter den TGS-Torhütern: Daniel Sdunek (links) und Jonathan Binder. Foto: Hennrich
22.09.2016

TGS Pforzheim gegen VfL Pfullingen: Torhüter im Blickpunkt

Wenn am Samstag die Handballer der TGS Pforzheim und des VfL Pfullingen in der 3. Liga gegenüberstehen, treffen zwei Teams mit starken Angriffsreihen aufeinander. Doch für TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel könnte am Ende entscheidend sein, welche Abwehrreihe weniger Fehler macht und welche Seite den besseren Torhüter besitzt. Und aus dieser Sicht scheinen die Karten der Pforzheimer nicht schlecht zu sein.

Mit dem VfL Pfullingen stellt sich am Samstag-Abend zur gewohnten Anwurfzeit um 19 Uhr ein klangvoller Name in der Bertha-Benz-Halle vor. Die am Fuße der schwäbischen Alb beheimateten Württemberger spielten nicht nur über 15 Jahre in der 2. Liga, sondern waren von 2002 bis 2006 sogar erstklassig. Dann musste man aber Insolvenz anmelden und begann über die Jugendarbeit den Neuaufbau. Diese Maßnahme, die auch mit dem Jugendzertifikat des Deutschen Handball-Bundes belohnt wurde, setzt man auch heute noch fort. Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren tritt am Samstag jedenfalls eine blutjunge gegnerische Mannschaft an.

Dem 36:28-Sieg in Mundenheim wollen die „Roten“ nunmehr einen Heimsieg folgen lassen, um sich im oberen Drittel der Tabelle festzusetzen. Die Voraussetzungen sind gut, Felipe Soteras-Merz wird nach seinem Daumenbruch zwar genauso fehlen wie Julian Rost, dessen Meniskusverletzung wohl doch nicht operiert werden muss, dennoch erscheint der Kader auch ohne die beiden stark genug. Soteras-Merz wäre bei der inzwischen praktizierten 5:1-Deckungsvariante auf der Position des vorgezogenen Spielers allerdings ein ganz wichtiger Mann gewesen.