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TGS Pforzheim

Bekanntschaft mit dem starken Abwehrspieler Patrick Zweigner (rechts) hat die TGS Pforzheim schon früher gemacht. Hier stoppt Zweigner im Trikot des TV Großsachsen im Jahr 2014 den Pforzheimer Christoph Baumann. Foto: Baumann
Bekanntschaft mit dem starken Abwehrspieler Patrick Zweigner (rechts) hat die TGS Pforzheim schon früher gemacht. Hier stoppt Zweigner im Trikot des TV Großsachsen im Jahr 2014 den Pforzheimer Christoph Baumann. Foto: Baumann
Zuletzt trug Zweigner das Trikot der Rhein-Neckar Löwen II. Foto: TGS
Zuletzt trug Zweigner das Trikot der Rhein-Neckar Löwen II. Foto: TGS
28.03.2018

TGS Pforzheim holt Patrick Zweigner von den Rhein-Neckar Löwen II

Pforzheim. Mit dem 28-jährigen Patrick Zweigner vom Drittliga-Konkurrenten Rhein-Neckar-Löwen II hat die TGS Pforzheim nach Roy James vom TV Hochdorf einen weiteren Rückraumspieler für die kommende Saison verpflichtet. Es ist acht Jahre her, dass Wolfgang Taafel schon einmal um eine Verpflichtung des Linkshänders bemüht war, damals nach dem Aufstieg der TGS in die Oberliga.

In der Zwischenzeit spielte der in Karlsdorf-Neuthard beheimatete Zweigner vier Jahre beim TV Germania Großsachsen und seit der Saison 2016/17 bei den Junglöwen, wo er auch seine Ausbildung als Jugendspieler erhalten hatte. Zweigner ist als Linkshänder auf der rechten Rückraumposition zu Hause.

Wie Maris Versakovs ist Patrick Zweigner ausgebildeter Physiotherapeut und betreibt zusammen mit seinem Vater Uwe in Neuthard eine physiotherapeutische Praxis, wo auch seine aus Pforzheim stammende Ehefrau arbeitet.

Kein Unbekannter

Für die TGS ist Patrick als Spieler kein Unbekannter. Wenngleich er mit 1,87 Meter nicht das Gardemaß eines klassischen Rückraum-Shooters hat, so liegen seine Stärken in der jahrelangen Erfahrung, dem Spielverständnis und dem Blick für seine Mitspieler. Als giftiger Abwehrspieler gerade zu seinen Zeiten in Großsachsen, konnten auch die TGS-Angreifer einschlägige Erfahrungen sammeln.

TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel freut sich über die Verpflichtung: „Ich glaube, dass Patrick eine sehr gute Ergänzung zu Filip Prsa sein wird. Filip ist eher der Spieler, der sich kraftvoll und mit einem knallharten Wurf durchzusetzen versucht, während Patrick mehr der spielerische Typ ist, der mit einem schnellen Schlagwurf die Abwehr überraschen und im Zusammenspiel mit seinen Nebenspielern Akzente setzen kann. Da er auch in der Abwehr seinen Mann steht, kommt das uns dahingehend entgegen, dass der eine oder andere aktuelle Leistungsträger öfters mal eine Pause einlegen kann.“

Entwicklung beobachtet

Auch Patrick Zweigner ist voller Vorfreude: „Ich kenne den Verein schon seit gut 10 Jahren zu Beginn meiner aktiven Zeit. Sowohl in der Badenliga als auch in der 3. Liga gab es einige hitzige Begegnungen. Natürlich habe ich auch die positive und professionelle Entwicklung der TGS beobachtet.“ Nach dem Kontakt mit Wolfgang Taafel habe er nicht lange überlegen müssen. Er freue sich auf die tolle Stimmung in der Halle und werde sein Bestes geben.

Ob mit der Verpflichtung von Patrick Zweigner die Suche nach Neuzugängen abgeschlossen ist, lässt TGS Vorstand Wolfgang Taafel offen. „Man muss auf dem Transfermarkt immer hellwach sein. Wir haben ja diese Saison mehr als leidlich erfahren müssen, wie schnell der Kader aufgrund von Verletzungen schrumpft.“ Deshalb werde man den Markt weiter aufmerksam beobachten.

Dafür wird Maximilian Mitzel die TGS wieder „im gegenseitigen Einvernehmen“ verlassen und zum TVS Baden-Baden (vormals TV Sandweier) zurückkehren. Es könnte aber bald zum Wiedersehen kommen, da Baden-Baden als Tabellenführer der Oberliga derzeit wohl die besten Karten im Aufstiegsrennen zur 3. Liga hat.

Auf eigene Talente setzen

Auf der Linksaußenposition wird die TGS ihren talentierten Spielern aus dem eigenen Nachwuchs eine Chance geben, baut auf Fabian Dykta und Lukas Salzseeler, zumal sich aus der aktuellen A-Jugend für die Zukunft weitere Spieler anbieten.