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Auf harte Gegenwehr muss sich Davor Sruk (Mitte) mit der TGS auch im zweiten Heimspiel einstellen, das diesmal aber in der Bertha-Benz-Halle stattfindet.  Becker
Auf harte Gegenwehr muss sich Davor Sruk (Mitte) mit der TGS auch im zweiten Heimspiel einstellen, das diesmal aber in der Bertha-Benz-Halle stattfindet. Becker
17.09.2015

TGS erwartet Kampfspiel - SG Pforzheim in Söflingen gefordert

Nach den beiden Auftaktniederlagen war der Auswärtssieg der TGS Pforzheim am vergangenen Wochenende in Zweibrücken eminent wichtig und hoffentlich auch ein Befreiungsschlag zu Beginn der neuen Saison in der 3. Liga. Im ersten Pflichtspiel in der neuen Bertha-Benz-Halle, Spielbeginn am Samstagabend um 19 Uhr, wollen die Wartberger nunmehr mit einem Sieg gegen H2Ku Herrenberg das Punktekonto ausgleichen.

Ein Zuckerschlecken wird die Begegnung nicht, denn die bisherigen Auseinandersetzungen mit dem Gegner vom Gäu waren allesamt hart umkämpft. Nicht nur in den bisherigen vier Auseinandersetzungen in der 3. Bundesliga, auch in der Saisonvorbereitung hat man sich beim Turnier in Bernhausen schon einmal richtig beharkt.

Was die Verletzten betrifft, wird Filip Prsa, der schon in Zweibrücken wieder mit auf der Bank saß, mit auflaufen können. Dies gilt nicht für Christian Heuberger, dessen Bauchmuskelverletzung sich hartnäckiger erweist, als den Wartbergern lieb ist. Deshalb wird Andrej Klimovets wohl auch am morgen noch einmal ins Trikot schlüpfen.

Vom Gegner aus Herrenberg, der in Routinier Christian Dürner, Filipe Soteras-Merz und Christian Rau seine Leistungsträger hat, erwartet man wieder eine recht aggressive 3:2:1-Abwehr. Am Kreis wird man vor allem den groß gewachsenen Claudio Schneck nicht aus den Augen lassen dürfen.

In der Oberliga Baden-Württemberg wäre Alexander Lipps natürlich gerne frei von Verlustpunkten und als Tabellenführer zum schweren Auswärtsspiel bei der TSG Söflingen angefahren. So galt es diese Woche vor allem die Mannschaft nach der nicht erwarteten Derby-Niederlage gegen den TV Bretten wieder aufzubauen und gleichzeitig die Gründe, die zum Spielverlust führten, heraus zu arbeiten.

Da werden vor allem die fehlende Konsequenz des Abwehr-Mittelblocks aber auch die nur bedingt erkennbare Durchschlagskraft des Rückraums auf den Tisch gekommen sein. Im Spiel in Ulm trifft man auf einen Gastgeber, der genauso wie die Pforzheimer selbst wieder drittklassig werden möchte. Für dieses Ziel steht Trainer Gabor Czaka ein zwar kleiner aber dafür feiner Kader mit Kevin Kraft, Felix Kohnle und Simon Dürner als Stützen zur Verfügung.

Beim Aufsteiger TV Bretten haben nach dem Hammer-Auftakt mit dem Spiel in Lauterstein und gegen die Titelanwärter Willstätt und SG Pforzheim/Eutingen (23:22.Sieg) die Wenigsten mit einem Punktestand von 3:3-Zählern gerechnet. Weil für die Melanchthonstädter nach wie vor nur der Klassenerhalt in der Oberliga zählt, gilt es am Sonntag den derzeitigen Rückenwind im Aufsteigerduell gegen die HSG Konstanz II zu nutzen und mit demselben Kampfgeist wie zuletzt beim Derby in der Bertha-Benz-Halle, zwei weitere wichtige Zähler im Grüner zu behalten.

Frauen-Drittligist HSG TB/TG 88 Pforzheim fährt am morgigen Samstag (Spielbeginn ist um 20 Uhr) zum Rundenstart beim Mitfavoriten HSGFreiburg mit etwas Schmetterlingen im Bauch an, weil Trainer Matthias Cullmann nach der „Runderneuerung“ des Teams wohl noch manche Stellschraube nachjustieren muss. Dennoch geht die junge Mannschaft vom Schlupf die Premiere im Breisgau mit Optimismus an, weil man mit „Chefin“ Nastja Antonewitch nicht nur die herausragende Torjägerin der Liga mitbringt, sondern auch wohl einen der durchschlagskräftigsten Angriffsreihen der Liga haben dürfte. Gespannt sein darf, wie sich die vielversprechenden Neuzugänge beim Start präsentieren.