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Die TGS wurde noch vor der Abfahrt zum Auswärtsspiel ausgebremst.  Foto: Hennrich (Symbolbild) 

TGS verliert Spiel wegen positivem Corona-Schnelltest

Pforzheim. Nach der Derbyniederlage gegen die SG Pforzheim/Eutingen am vergangenen Wochenende hatten sich die Drittliga-Handballer der TGS Pforzheim für das Auswärtsspiel am Samstag beim Aufstiegsmitfavoriten TuS Dansenberg einiges vorgenommen. Doch am Samstagmittag vor der Abfahrt in die Pfalz wurde die TGS scharf ausgebremst.

Ein Spieler wurde positiv auf Corona getestet – bei drei Schnelltests. Ein PCR-Test war auf die Schnelle am Samstag nicht zu bekommen. Da in den vergangenen Tagen der betroffene Spieler intensiv mit seinen Teamkollegen zusammen gewesen war, entschieden sich die TGS-Verantwortlichen, die Reise mit dem Bus zum Auswärtsspiel nicht anzutreten. „Die Unsicherheit wegen womöglich weiterer Virenträger war zu groß“, berichtet Wolfgang Taafel der PZ. Verärgert ist der TGS-Abteilungsleiter, dass eine kurzfristige Spielverlegung nicht möglich war. Ligakonkurrent SG Pforzheim/Eutingen etwa trägt am Mittwoch ein Nachholspiel gegen die Löwen-Reserve aus, nachdem es vor Kurzem einen Corona-Fall bei den Mannheimern gab – bei der TGS war dagegen eine Spielverlegung nach den neuen Regularien nicht möglich. Doch die Dansenberger wären auch nicht bereit gewesen, das Spiel abzusagen und zu verlegen, so Taafel.

Damit gehen die Punkte an den TuS. Außerdem: Nach dem Spielausfall wird nun das Heimrecht im Rückspiel gedreht. Die TGS muss nach Dansenberg, um den finanziellen Ausfall wieder aufzufangen, erklärt Taafel zähneknirschend.

Wie geht es nun bei der TGS weiter? Ein PCR-Test des Spielers war am Sonntag negativ, somit muss niemand in Quarantäne. „In der neuen Woche werden wir uns nun vermehrt testen“, sagt Taafel.

Dominique Jahn

Dominique Jahn

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