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Kämpft mit der TTG Kleinsteinbach/Singen am Sonntag um den Klassenerhalt: Albert Vilardell. 

TTG Kleinsteinbach/Singen geht in die Relegation der Tischtennis-Regionalliga

Pforzheim. Obwohl Kleinsteinbach/Singens Asse in der Tischtennis-Regionalliga Südwest dem Meister aus Bietigheim-Bissingen am letzten Spieltag einen leidenschaftlichen Kampf lieferten, mussten sie sich am Ende mit 4:6 geschlagen geben.

Da die TTSF Hohberg jedoch zeitgleich bei der FT V. 1844 Freiburg die Oberhand behielt, verteidigten die Pfinztäler ihren achten Tabellenplatz und qualifizierten sich somit für die am kommenden Sonntag auf dem Programm stehenden Relegationsspiele, welche in der heimischen Singener Sporthalle der Bergschule über die Bühne gehen werden. Dort wird man dann auf den VfR Birkmannsweiler sowie die TSG Kaiserslautern II treffen.

TTG Kleinsteinbach/Singen – TTC Bietigheim-Bissingen 4:6.

Nachdem Nguyen/Pham im ersten Duell des Tages gegen Haspel/ Pukk in vier Sätzen den Kürzeren gezogen hatten, glichen Andersen/Vilardell gegen Valuch/Löffler aus. Martin Andersen verwies Jeromy Löffler in seine Schranken wies und ließ die TTG von einem Coup träumen. Freilich nur für kurze Zeit, drehten Bietigheim-Bissingens slowakischer Spitzencrack Alexander Valuch, Oskar Pukk und Matej Haspel mit drei Erfolgen in Serie doch den Spieß um.

Wer dachte, dass die Hausherren nun einbrechen würden, sah sich allerdings getäuscht. Dank einer grandiosen Vorstellung zwang Andersen den slowaken Valuch in die Knie, bevor Albert Vilardell mit einem Dreisatzsieg über Löffler für das 4:4 sorgte. Im hinteren Paarkreuz boten Hai Khanh Nguyen wie auch Remy Pham ihren Kontrahenten Haspel und Pukk dann zwar erbitterten Widerstand, vermochten sich letztlich aber doch nicht entscheidend durchzusetzen.

Freude im Lager der TTG kam jedoch schnell wieder auf, als die Kunde der Freiburger 3:7-Niederlage die Runde machte. "Unsere Jungs haben heute ein Riesenspiel gezeigt", war Kleinsteinbach/Singens Mannschaftsführer Ilija Rajkovaca hinterher voll des Lobes, um anzufügen, dass man in der Relegation jetzt vor einer sehr hohen Hürde stehe, gelte doch insbesondere die TSG Kaiserslautern II als äußerst spielstark.