Voll konzentriert auf den Ball: Bruchsals Torschütze Roman Hajeck (Mitte), hier im Duell mit CfR-Neuzugang Baba Mbodji, der im defensiven Mittelfeld spielt. Foto: Hennrich
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Verpasste Chance: Pokal-Aus für den CfR Pforzheim in Bruchsal

Bruchsal/Pforzheim. Stark begonnen, stark nachgelassen – so könnte man das Pokal-Aus des 1. CfR Pforzheim in Runde zwei durch die 2:3 (2:1)-Niederlage beim Oberliga-Konkurrenten Bruchsal kurz zusammenfassen. Der CfR hatte mit dem frühen Doppelschlag durch Bogdan Cristescu (11.) und Robin Münst (18.) einen Start nach Maß und hätte weitere Tore nachlegen können. „Aber irgendwie haben wir wohl gedacht, dass es mit dem 2:0 im Rücken leicht wird“, sagt Fatih Ceylan.

Pforzheims Trainer vermisste in der Folge taktische Klugheit („Wir haben die Räume nicht mehr gut besetzt“) und entschlossenes Nachsetzen, was die Gastgeber dazu nutzten, die Partie durch Tore von Roman Hajeck (45.), Carsten Walther (54) und Tobias Schongar (87.) zu drehen.

Ceylan ließ sein Team im 4-2-3-1 beginnen mit Baba Mbodji neben Denis Gudzevic auf der Doppelschs, einer offensiven Mittelfeldreihe mit Andre Redekop, Robin Münst und Salvatore Varese sowie Marco Rienhardt als einzige Spitze. Das erste Tor gelang aber Innenverteidiger Cristescu nach einer Ecke. Dann legte Münst nach Vorarbeit von Rienhardt nach. Varese und Cristescu hatten weitere Großchancen, ehe Bruchsal nach und nach besser ins Spiel kam.

Hajeck trifft zum 1:2

Ausgerechnet ein Pforzheimer sorgte für neue Hoffnung bei den Gastgebern: Roman Hajeck, zuletzt für den FC Birkenfeld in der Landesliga sehr erfolgreich unterwegs, nutzte kurz vor der Pause seine Chance kurzentschlossen, als die CfR-Abwehr den Ball nicht entscheidend klären konnte.

Nach der Pause waren die Pforzheimer zunächst wieder besser im Spiel, Rienhardt hatte weitere Möglichkeiten. Aber dann wurde Bruchsal immer stärker und glich durch Carsten Walther (54.) nach einer Ecke aus. Auch der K.o. für den CfR kam nach einer Ecke, dieses Mal war Tobias Schongar (87.) zur Stelle.

„Wir haben das Spiel hergegeben“, sagt Fatih Ceylan und blickt dann nach vorne: Im Training gelte es nun vor allem taktisch zu arbeiten und die Neuzugänge besser integrieren. Mit Mbodji, Münst und Rienhardt standen drei Neue in der Startformation, mit Lukas Böhm und Tamas Herbaly wurden zwei weitere eingewechselt.