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25.03.2016

Verstärkung für die TGS aus der Bundesliga

Pforzheim. Mit Martin Kienzle vom TVB 1898 Stuttgart wechselt zum ersten Mal ein aktueller Spieler aus der Handball-Bundesliga zur TGS Pforzheim. Insgesamt 17 Spiele hat Kienzle in der aktuellen Saison für sein Team in der höchsten deutschen Liga bestritten. Als B-Jugendlicher wechselte Kienzle vom TV Marbach-Rielingshausen nach Bittenfeld wo er als 20-jähriger in das Zweitligateam des TV Bittenfeld berufen wurde.

Dort zählte er in der Folge zum Stamm des Zweitligisten, der seit dieser Saison in der ersten Liga spielt und sich den Stuttgarter Namen gegeben hat.

Kienzle beeindruckte bei einem einzigen Probetraining die TGS-Verantwortlichen so, dass die Entscheidung, sich um eine Verpflichtung des 24-jährigen Schwaben zu bemühen, schnell gefallen war. Martin Kienzle ist ein überaus dynamischer Spieler mit kraftvollem Zug zum Tor. In Bittenfeld/Stuttgart spielte der 1,84 Meter große Rechtshänder meist Linksaußen. Er wird beim Drittligisten aus der Goldstadt im Rückraum eingesetzt werden, auf welcher Position bevorzugt, das wird sich zeigen, da mit Evgeni Prasolov und Felipe Soteras-Merz zwei weitere neue Rückraumspieler ab der kommenden Saison für die TGS auflaufen werden.

Mit Volldampf in die Lücken

An der Entscheidung Kienzles für die TGS Pforzheim hat sicherlich auch sein Ex-Vereins- und aktueller Arbeitskollege Daniel Sdunek zu tun. Der Torhüter fühlt sich in Pforzheim sehr wohl. TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel ist jetzt gespannt darauf, welche Durchschlagskraft die TGS-Offensive in der kommenden Saison haben wird: „Kienzle und Soteras-Merz sind Spieler, die mit Volldampf in die Lücken stoßen, selbst jederzeit torgefährlich sind. Dadurch entstehen natürlich auch Freiräume für unsere anderen Rückraum-Werfer.“ Auch der Defensive sollen die Neuzugänge einen Schub verleihen. „Da werden wir sicherlich auch eine offensive Variante in petto haben, dafür sind auch unsere Neuzugänge geradezu prädestiniert“, sagt Taafel.

Ob sich in Sachen Neuverpflichtungen noch mehr tut, ließ TGS-Macher Taafel offen: „Wir denken noch über die eine oder andere Veränderung nach, aber das eilt eigentlich nicht, da wir zum jetzigen Zeitpunkt schon ganz gut aufgestellt sind. Die Ziele sollen auch 2016/17 die gleichen sein: Besser werden und „eigene junge Spieler an die erste Mannschaft heranführen. pm/ok