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So sieht sich Vincenzo Grifo am liebsten – jubelnd nach einem Tor. Hier feiert er seinen Treffer zum 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf. Foto: dpa
So sieht sich Vincenzo Grifo am liebsten – jubelnd nach einem Tor. Hier feiert er seinen Treffer zum 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf. Foto: dpa
Nicht zu schade für die „Drecksarbeit“. Vincenzo Grifo (hier gegen Düsseldorfs Julian Schauerte) hat sich beim SC Freiburg spielerisch und taktisch weiterentwickelt.  Foto: dpa
Nicht zu schade für die „Drecksarbeit“. Vincenzo Grifo (hier gegen Düsseldorfs Julian Schauerte) hat sich beim SC Freiburg spielerisch und taktisch weiterentwickelt. Foto: dpa
01.10.2015

Vincenzo Grifo, einst CfR, nun SC Freiburg: „Wir spielen einen geilen Fußball“

Vincenzo Grifo hat beim SC Freiburg voll eingeschlagen. Nach seinem Wechsel im Sommer zum Fußball-Zweitligisten avancierte der 22-jährige Pforzheimer im Breisgau gleich zum Publikumsliebling und Leistungsträger. Der Italiener glänzt nicht nur als Standardspezialist, sondern macht die Dinger auch rein. In sechs Spielen traf er schon drei Mal. Klar, würde er auch gerne am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Derby bei seinem Ex-Klub, dem Karlsruher SC, jubeln.

In einem großen PZ-Interview schildert Grifo, wie wohl er sich in Freiburg fühlt, was das Besondere an Trainer Christian Streich ist und an was er denkt, wenn er am Sonntag gegen den Karlsruher SC spielt. Nach dem jüngsten Innenbandanriss scheint das Knie des früheren Pforzheimer Jugendfußballers wieder einsatzbereit zu sein. „Alles gut, ich habe keine Beschwerden mehr. Zuletzt gegen den FSV Frankfurt durfte ich ja schon wieder für ein paar Minuten ran“, sagt Grifo. Als Zweitligaspieler für Dynamo Dresden und den FSV Frankfurt hatte er eine negative Bilanz gegen den KSC vorzuweisen. Aber, so Grifo, „wenn wir allerdings so auftreten, wie zuletzt, sollten am Ende die Freiburger Fans jubeln dürfen.“

Beim SC ist Grifo schnell zum Leistungsträger aufgestiegen. „Dafür gibt es viele Gründe. Wir spielen einen geilen Fußball. Die Fans pushen uns. Der Trainer gibt mir das Vertrauen und lässt mir meine Freiheiten. Zudem spielt auch die Nähe nach Pforzheim eine Rolle. Ich kann mal schnell nach Hause fahren und meine Eltern kommen immer wieder ins Stadion. Der Wohlfühlfaktor in Freiburg ist einfach riesengroß, das tut mir und meiner Leistung einfach gut“, sagt Grifo.

Seinem Pforzheimer Ex-Verein traut er in der Oberliga noch viel zu. „Der Kontakt ist nie abgebrochen. Ich fiebere jedes Wochenende mit. Beim CfR habe ich meine Kindheit verbracht, das Fußballspielen gelernt. Der Verein ist auf einem guten Weg“, gibt er seinem Ex-Team ein dickes Kompliment.

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