SC Freiburg - SpVgg Greuther Fürth
Eiskalt vom Punkt: Vincenzo Grifo beim Elfmeter gegen die SpVgg Greuther Fürth. 

Vincenzo Grifo verwandelt gegen Fürth zehnten Elfmeter - nur vier Spieler in Bundesliga noch sicherer vom Punkt

Freiburg. Wenn Vincenzo Grifo zum Elfmeter antritt, können die Fans des SC Freiburg eigentlich schon mit dem Jubeln beginnen. Zum zehnten Mal legte sich der Pforzheimer beim 3:1-Sieg des Sport-Clubs am Samstag gegen Greuther Fürth in der Bundesliga den Ball zum Strafstoß hin, zum zehnten Mal zappelte dieser anschließend im Netz.

"In der Regel fühle ich mich schon sehr sicher. Aber es wird natürlich immer schwieriger. Je mehr Elfmeter man schießt, desto mehr stellen sich die Torhüter darauf ein", sagte der 28-Jährige nach der Partie gegen den Aufsteiger im Interview mit der "ARD".

Mit seiner Quote von 100 Prozent vom Punkt wandelt Grifo dabei auf großen Spuren. Nur vier Spieler haben laut der Sportfachzeitschrift "Kicker" in der Bundesliga bei mehr als zehn Strafstößen eine makellose Bilanz.

Grifo jagt Scholl und Rehhagel

Rekordhalter ist Hans-Joachim Abel, der in den 1970er- und 1980er-Jahren alle seine 16 Versuche für den VfL Bochum und Schalke 04 im gegnerischen Kasten unterbrachte.

15 Mal erfolgreich war Ludwig Nolden (MSV Duisburg), Otto Rehhagel (Hertha BSC, 1. FC Kaiserslautern) traf zwölfmal und Mehmet Scholl (FC Bayern München) behielt bei elf Strafstößen die Nerven. 

Mit Letzterem könnte Grifo folglich schon am nächsten Spieltag gleichziehen. Dann gastieren die als einziges Team in der Liga noch ungeschlagenen Breisgauer ausgerechnet bei Scholls Ex-Club FC Bayern in der Münchner Allianz Arena.

Sven Sartison

Sven Sartison

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