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Eine Unterschrift auf dem Fußball darf natürlich nicht fehlen: Vincenzo Grifo mit Kita-Leiterin Christa Schulz (Mitte) und Erzieherin Christina Gerbert.  Foto: Meyer 

Vincenzo Grifos großes Dankeschön an Pforzheim: „Man darf nie vergessen, wo seine Wurzeln liegen“

Pforzheim. Vincenzo Grifo hatte am Wochenende spielfrei – dennoch war er für alle präsent. Vor allem für seine Anhänger aus Pforzheim. Die warteten am Sonntag gespannt, wann Grifo endlich sein Video online stellt. Am späten Abend war es dann soweit. Auch auf PZ-news war das Video schnell der Renner. Gedreht wurde das Video schon vergangenes Jahr. Wegen Corona wurde es aber jetzt erst fertiggestellt. Grifo besuchte mit seiner damals schwangeren Frau Vanessa, seinen beiden Brüdern Francesco und Giuseppe-Adriano „Pino“ sowie seinem Cousin Giuseppe Caputo seinen ehemaligen Kindergarten (St. Gertrud), die Nordstadtschule und seinen Heimatverein, den 1. CfR Pforzheim. Im Schlepptau einen Anhänger voller Geschenke. Ihr Anliegen: „Man darf nie vergessen, wo seine Wurzeln liegen“, sagt Vincenzo Grifo gegenüber der PZ. „Meine Wurzeln sind in Pforzheim. Wir wollten deshalb den Menschen hier etwas zurückgeben und ihnen in dieser schwierigen Zeit eine Freude machen. Vor allem den Kindern, die unsere Zukunft sind“, so der Profifußballer des SC Freiburg.

Das „Lifestyle-Video – nicht gestellt“, wie es Grifo nennt, zeigt, wie er nicht nur die Kinder in seinem ehemaligen Kindergarten und in der Nordstadtschule zum Strahlen bringt, sondern auch wie sehr sich seine ehemaligen Erzieherinnen und Lehrer sowie auch die Verantwortlichen seines Heimatvereins 1. CfR Pforzheim über den Besuch ihres „Vincenzo“ freuen.

„Fünf Stunden Fußball statt Schule – der Tag wäre für Vincenzo perfekt gewesen.“

Christa Schulz, Leiterin der Kindertagesstätte St. Gertrud in der Nordstadt, über den jungen Vincenzo Grifo damals in der Hortbetreuung.

Christa Schulz, Leiterin der Kita St. Gertrud in der Nordstadt, kennt alle drei Grifos von Kindesbeinen an. Sie hat die Familie ins Herz geschlossen. „Ihr Besuch war das schönste Geschenk in dieser doch anstrengenden Zeit“, sagt sie der PZ. Die Kinder seien „total begeistert“ gewesen und hätten sich „riesig über die großzügigen Geschenke gefreut.“ Christa Schulz weiter: „Die Grifos sind einfach eine tolle Familie. Sie sind sehr engagiert und unterstützen die Einrichtung. Früher waren die Eltern bei jedem Fest dabei und haben immer viele Sachen mitgebracht.“

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Stuhlkreis mit einem Fußballprofi: Die Kinder der Kita St. Gertrud in der Nordstadt waren gespannt, was Vincenzo Grifo ihnen alles mitgebracht hatte. Der Geschenketisch war auf alle Fälle reichlich gefüllt. Foto: Meyer
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Spendierfreudig: Vincenzo Grifo, seine damals schwangere Frau Vanessa, sowie die Brüder Giuseppe-Adriano (Mitte) und Francesco (rechts). Foto: Meyer

Dass Vincenzo mal Fußballprofi wird, erkannte die Kita-Leiterin schon früh. „Waren die Hausaufgaben fertig, gab es für ihn nur noch Fußball, Fußball, Fußball“, blickt Christa Schulz zurück. Was sie besonders imponiert: Trotz des Fußballgeschäfts sei Vincenzo ein „geerdeter Mensch. So normal.“ Das sagen übrigens alle ehemaligen Erzieherinnen über ihn.

"Eine super Sache"

Dem kann Markus Geiser nur zustimmen. Der Vorstands-Boss war ebenfalls super happy über den Besuch des ehemaligen CfR-Spielers. „Vince rief mich an und fragte, ob er etwas Gutes für seinen Heimatverein tun könne“, erzählt Geiser. Der musste nicht lange überlegen. In den Katakomben des modernisierten Stadions im Brötzinger Tal hat der CfR eine moderne Trinkwasser-Aufbereitung (Smart-Water-Konzept) installiert, wo sich die Sportler mit Wasser versorgen können. Und damit nicht, wie bisher, zu viele benutzte Plastikbecher einfach so umherliegen, spendierte Grifo dem CfR 400 Trinkflaschen mit seinen Initialen „VG32“ für die Junioren- und Inklusionsabteilung.

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Trinkflaschen für die Juniorenspieler spendierte Vincenzo Grifo (Mitte) seinem Heimatverein 1. CfR Pforzheim. Vereinsboss Markus Geiser (links) ist begeistert. Rechts Giuseppe-Adriano Grifo. Foto: Moritz

„Eine super Sache“, freut sich Geiser. „Wenn Corona vorbei ist, werden wir die Flaschen verteilen.“

Für Vincenzo Grifo, seine Frau und die Brüder waren die Besuche in seiner Heimatstadt eine „Herzensangelegenheit“. „Ich werde nie vergessen, wo meine Wurzeln liegen“, betont Grifo.

Sport regional

Vincenzo Grifo sorgt für leuchtende Kinderaugen in seiner Heimatstadt Pforzheim

Dominique Jahn

Dominique Jahn

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