Stuttgart. Der Machtkampf an der Führungsspitze des VfB Stuttgart scheint entschieden. Die vielen Rücktritte der vergangenen Tage haben die Position von Claus Vogt, der Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender ist, enorm gestärkt. Doch ist nun eine Basis geschaffen für eine gute Zukunft?


Der Nächste, bitte: Führungsteam des VfB Stuttgart wird immer kleiner
Der Stuttgarter Unternehmer Jürgen Schlensog sagt: „Ich bin skeptisch. Die Gesamtgemengelage für den VfB ist katastrophal.“ Schlensog ist als Vorsitzender des Freundeskreises VfB Stuttgart e.V. nah dran. Er bezweifelt, dass Claus Vogt das Format hat, den VfB kraftvoll weiter zu entwickeln. „Dass er in sämtlichen Gremien isoliert dagestanden ist, bis sich die Gewichte durch die Rücktritte verschoben haben, spricht eine klare Sprache.“


VfB Stuttgart: Amtsinhaber Claus Vogt jetzt einziger Präsidentschaftskandidat
Schlensog befürchtet durch die Neubesetzungen in den Gremien eine schädliche Monokultur. „Durch die Neubesetzung der Führung des Vereinsbeirats hat der derzeitige Präsident die angestrebte Alleinherrschaft untermauert. Im Ergebnis hat er nun im Präsidium und Vereinsbeirat das alleinige Sagen beziehungsweise indirekt das Heft des Handelns in der Hand.“



