Im zehnten Spiel der regulären GFL-Saison spitzt sich der Kampf um die Postseason dramatisch zu. Wenn am kommenden Samstag die Munich Cowboys in der Pforzheimer KramskiI-Arena gastieren, geht es für die Pforzheim Wilddogs um nicht weniger als die Weichenstellung für die Endrunde: Nur ein Heimsieg hält die Hoffnungen auf das begehrte Heimrecht in den anstehenden Play-offs am Leben.
Drei Teams, ein großes Ziel – die ifm Ravensburg Razorbacks, die Munich Cowboys und die Pforzheim Wilddogs befinden sich auf der Zielgeraden der regulären Saison im direkten Fernduell um den zweiten Tabellenplatz der GFL Süd. Dieser Rang sichert das wertvolle Heimrecht im Play-off-Viertelfinale. Vor dem Duell am Samstag ist die Ausgangslage für die Wilddogs klar abgesteckt: Verlieren verboten! Ein echtes „Do or Die“-Szenario liegt über dem Aufeinandertreffen mit den Gästen aus Bayern.


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Leistungsträger wieder fit
Passend zum wegweisenden Saisonabschnitt entspannt sich die personelle Situation im Kader der Goldstädter. Nach verletzungsbedingten Ausfällen in den vergangenen Wochen meldeten sich wichtige Leistungsträger wieder fit im Training zurück. Allen voran das Comeback von Wide Receiver Andreas Lehmann verleiht der Pforzheimer Offensive wichtige Optionen: Lehmann gilt als verlässliche Anspielstation für die kurzen, physischen Routen und soll dem Passspiel neue Variabilität verleihen.


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Passspiel der Gäste stoppen
Auf der Gegenseite reisen die Munich Cowboys mit personellen Fragezeichen an. Spielmacher Nick Semptimphelter zog sich im vergangenen Spiel gegen die Dresden Monarchs eine leichte Verletzung zu. Dennoch reist der Münchner Quarterback mit eindrucksvollen Referenzen an: Mit einer Passquote von 67 Prozent führt er aktuell das Ranking aller Starting-Quarterbacks der Liga an. Hauptziel seiner Bälle ist Wide Receiver Gabriel Boccella, der in dieser Saison bereits die magische Marke von 1000 Receiving Yards geknackt hat. Auf das Pforzheimer Defensive Backfield um Cornerback Nick Olivier wartet eine anspruchsvolle Aufgabe.


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Um das Passspiel der Cowboys gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen, liegt der Schlüssel vor allem an der Line of Scrimmage. Die Pforzheimer Defensive Linemen Nathan Kalemba und Denis Atilgan stehen im Fokus: Mit direktem Druck auf die Münchner Pocket sollen Ballabgaben frühzeitig gestört werden.
Nachdem die Pforzheimer Angriffsreihe in den letzten Partien schwere Kost zu verdauen hatte, ist gegen München maximale Effizienz gefragt. Quarterback Dre Harris, das Runningback-Duo Theo Michel und Bryan Yankson sowie die Receiver um das „Luca-Duo“ Hirschberger und Faschian wollen an die dominante Form zu Saisonbeginn anknüpfen.


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Wilddogs-Headcoach Michael Lang sieht sein Team vor der richtungsweisenden Aufgabe gut vorbereitet: „Wir hatten in den letzten Spielen auch etwas Pech. Die Tendenzen gegen die sehr starken Teams aus Ravensburg und Schwäbisch Hall waren gut. Nur die eigenen Hindernisse müssen überwunden werden. Ich denke, das ist uns im Training gut gelungen. Entsprechend fokussiert geht es in die Partie. Es sind jetzt noch drei Spiele in der Regular Season – Fokus nach vorne und ich freue mich auf Samstag.“
Für die nötige Energie auf den Rängen sorgen am Samstag neben der heimischen Kulisse auch wieder die Cheerleader der Golden Flames mit ihren Chants und spektakulären Stunts. Kick-off in der Kramski-Arena ist um 16.00 Uhr, die Stadiontore öffnen bereits um 14.00 Uhr. Tickets gibt es noch unter wilddogs.de/gameday/tickets.

