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Andre Zipfl - Stadtwerke Pforzheim

FOTO: SWP

Andre Zipfl - Stadtwerke Pforzheim

Karriere

Wie lautet deine exakte Berufsbezeichnung?

Ich mache eine Ausbildung zum Industriekaufmann. 

Warum hast du dich dafür entschieden?

Ich wusste früh, dass ich nicht weiter die Schulbank drücken möchte. Durch diesen Entschluss bin ich direkt ins Arbeitsleben gestartet. Mein Vater ist ebenfalls Kaufmann, wodurch ich schon vorher einen guten Eindruck von der Arbeit und den vielseitigen Möglichkeiten bekommen habe. Die Entscheidung für die Stadtwerke Pforzheim war dann schnell klar – vor allem wegen der sehr guten Ausbildungsbetreuung, den Chancen und den Benefits, die das Unternehmen bietet. 

Welche Fähigkeiten und Interessen sollte man mitbringen?

Gerade im schulischen Teil der Ausbildung sollte man gut mit Zahlen, Logik und den Hauptfächern Betriebswirtschaftslehre, Steuerung und Kontrolle und Gesamtwirtschaft zurechtkommen. Wer sich für die deutsche Wirtschaft interessiert und verstehen möchte, wie Unternehmen funktionieren und Entscheidungen treffen, findet in dieser Ausbildung viele spannende Einblicke. Die Ausbildung ist sehr vielseitig. Man kann später in vielen unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Mich persönlich interessieren besonders die Themen Marketing, Innovation und die Einbindung von Künstlicher Intelligenz.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Meine Ausbildung umfasst eineinhalb Schultage. Die restliche Zeit arbeite ich im Betrieb und durchlaufe verschiedene Abteilungen. Die Dauer pro Abteilung hängt vom Umfang der Themen ab und beträgt meistens ein bis drei Monate, was aber vom Unternehmen abhängig ist. Die Ausbildung dauert drei Jahre (ohne Verkürzung) und beinhaltet eine Zwischenprüfung sowie eine Abschlussprüfung. 

Was sind deine wichtigsten Aufgaben/Tätigkeiten?
Arbeit in der Jugend- und Auszubildendenvertretung: Ich vertrete die Interessen aller Auszubildenden und jugendlichen Beschäftigten, achte auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Tarifverträge und bringe Verbesserungsvorschläge im Betriebsrat ein. Außerdem sammle ich Anliegen der Auszubildenden und fungiere als zentrale Ansprechperson. Durch die JAV-Arbeit habe ich viel Kontakt zu verschiedenen Abteilungen und Entscheidern.

Interne und externe Kommunikation: Ich unterstütze Foto- und Videoprojekte, bearbeite Medieninhalte und arbeite eng mit Agenturen sowie Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Dieser Aufgabenbereich verbindet kreative Gestaltung mit Organisation und Abstimmung.

Weiterentwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz: Ich teste verschiedene KI-Tools, bewerte interne Einsatzmöglichkeiten und unterstütze dabei, Arbeitsprozesse moderner und effizienter zu gestalten. 

Wie stehen die Zukunftschancen?
Die Zukunftschancen sind sehr gut, da die Ausbildung unglaublich viele verschiedene Wege ermöglicht. Sie wird daher vermutlich nie komplett verschwinden – eher verändern sich die einzelnen Aufgabenbereiche. Gerade in meinem Bereich könnten zukünftig einige Tätigkeiten stärker durch Künstliche Intelligenz unterstützt oder teilweise ersetzt werden. Wer sich jedoch regelmäßig weiterbildet und insbesondere Kompetenzen im Bereich Künstliche Intelligenz aufbaut, hat langfristig sehr attraktive Perspektiven.