Wie lautet deine exakte Berufsbezeichnung?
Industriemechaniker – Fachrichtung Maschinen und Systemtechnik.
Warum hast du dich dafür entschieden?
Mich reizt die Kombination aus Verantwortung und Technik. Ich arbeite gerne praktisch und wollte einen Beruf, bei dem ich mein handwerkliches Talent einsetzen kann. Außerdem bin ich niemand, der den ganzen Tag stillsitzen möchte – ich brauche Bewegung und Abwechslung. Genau das bietet mir die Ausbildung.
Welche Fähigkeiten und Interessen sollte man mitbringen?
Man sollte technisches und handwerkliches Interesse mitbringen und ein gutes Verständnis für Mathe, Technik und Physik haben. Wichtig ist außerdem, dass man sorgfältig arbeitet und kein Problem damit hat, praktisch anzupacken – zwei linke Hände sind hier eher ungünstig.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Die Ausbildung ist dual organisiert: Zwei Tage pro Woche bin ich in der Berufsschule, drei Tage im Betrieb. In den ersten drei bis vier Monaten durchläuft man die Grundausbildung im Metallbereich, also zum Beispiel Feilen, Fräsen und Drehen. Danach lernt man im Betrieb in der Montage von erfahrenen Monteuren und arbeitet Schritt für Schritt mit. Ab dem dritten Lehrjahr montiert man Baugruppen selbstständig nach Zeichnung und übernimmt zunehmend Verantwortung.
Was sind deine wichtigsten Aufgaben/Tätigkeiten?
Ich montiere Baugruppen nach technischen Zeichnungen und montiere diese Baugruppen Schritt für Schritt zu einer kompletten Maschine zusammen. Dabei arbeite ich sehr genau, weil am Ende alles perfekt zusammenpassen und funktionieren muss.
Wie stehen die Zukunftschancen?
Sehr gut. Industriemechaniker werden in vielen Branchen gebraucht und haben eine hohe Jobsicherheit. Außerdem gibt es gute Weiterbildungsmöglichkeiten – zum Beispiel zum Meister oder Techniker oder auch durch ein anschließendes Studium.
