Ausbildungsdauer: 36 Monate
Hintergrund der Neuordnung: Der Ausbildungsberuf Mediengestalter/-in Digital und Print (MG D+P) wurde im Jahr 1998 neu geschaffen und 2007 letztmalig grundlegend neugeordnet. Seitdem gab es einige Anpassungen, in dem z. B. kleinere Berufe in die Ausbildungsordnung integriert und im Rahmen von Wahlqualifikationen neue Ausbildungsinhalte aufgenommen wurden, etwa für die Themen 3 D-Grafik, Contenterstellung und Social Media.
Deine Aufgaben: Beraten, gestalten, konzipieren - du gestaltest digitale und gedruckte Medienprodukte mit Schwerpunkten in Beratung, Gestaltung und Konzeption.
Deine Eigenschaften: Du solltest kreativ sein und gut kommunizieren können. Eine Affinität zu moderner Technik und eine gute Teamfähigkeit sind in diesem Metier hilfreich.
Deine Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsorganisation
- Gestaltungsgrundlagen
- Datenhandling
- Medienintegration
- Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
- Sicherheit und Gesundheitsschutz
- Umweltschutz und Nachhaltigkeit
- Digitalisierte Arbeitswelt
Dazu kommen, je nach Fachrichtung, unter anderem Beratung und Planung, Projektplanung und Konzeption, Analyse des Auftrags und Erarbeitung der Konzeption und Visualisierung der Ideen und Entwürfe sowie gestaltungsorientierte und technisch orientierte Produktion. pm
Modernisierte Ausbildungsberufe 2023
Berufe, mit deren Ausbildungsordnung in der Regel ein (mehrere) Vorgängerberuf(e) nach BBIG/HwO aufgehoben wird (werden):
Glasapparatebauer/Glasapparatebauerin
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin
Mediengestalter
Digital und Print/Mediengestalterin
Digital und Print
Steuerfachangestellter/Steuerfachangestellte
(Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung)

Für mehr Handwerker - IG Metall will Recht auf zweite Ausbildung
Als Maßnahme gegen den Handwerkermangel fordert IG-Metallchef Jörg Hofmann mehr Förderung für Menschen, die nach der Erstausbildung einen weiteren Beruf erlernen. „Es muss das Recht auf eine zweite Berufsausbildung geben“, sagte Hofmann. „Die muss der Staat mit einem vernünftigen Qualifizierungsgeld so fördern, dass sich auch Menschen mit Familie die neue Ausbildung leisten können.“ Außerdem müssen nach Hofmanns Ansicht Quereinstiege leichter möglich sein. Als Beispiel nennt der Gewerkschafter den Wandel vom Verbrenner zum E-Auto, der dazu führe, dass viele Industriemechaniker ihren Job verlieren. „Deren Kompetenzen sind relativ nah an einem Installateur für Heizungs- und Sanitäranlagen. Das heißt: Diese Leute muss ich nicht drei Jahre lang neu ausbilden, da reichen ein bis zwei Jahre“, erklärte Hofmann dazu. dpa
