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Für alle Fälle gewappnet

Die wirklich notwendigen Versicherungen vor der Ausbildung abgeschlossen: Da hat die junge Dame in der Tat gut lachen. FOTO: LOOK! - STOCK.ADOBE.COM

Für alle Fälle gewappnet

Ausbildung: Welche Versicherungen brauche ich?

Karriere

Wer eine Ausbildung anfängt, muss sich mit dem Thema Versicherung beschäftigen. Von Krankenversicherung bis Glasbruchversicherung gibt es eine für jeden Fall – doch welche davon sind überhaupt sinnvoll? Die drei wichtigsten Versicherungen sind die Kranken-, Berufsunfähigkeits- und Privathaftpflichtversicherung. 

Geschützt bei gesundheitlichen Problemen

Die Krankenversicherung ist nicht nur wichtig, sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Hier gibt es zwar die Option Zusatzversicherungen abzuschließen, doch die sind meist mit weiteren Kosten verbunden und decken Situationen ab, die nur selten auftreten. Deshalb sollten sie, wenn überhaupt, erst abgeschlossen werden, wenn alle wichtigen Lebensrisiken abgesichert sind, rät die Verbraucherzentrale. Wer ins Ausland reist, sollte eine Auslandsreisekrankenversicherung haben.

Ebenso wichtig ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie garantiert, dass man auch im Falle der Berufsunfähigkeit, etwa nach einem Unfall oder einer Krankheit, noch etwas Geld bekommt. Die Beitragshöhe ist davon abhängig, in welchem Alter und mit welchen Vorerkrankungen die Versicherung abschließt. Deshalb sollte sie möglichst früh abgeschlossen werden. 

Geht es um selbst verursachte Schäden, ist die Privathaftpflichtversicherung essenziell. Anfangs wirkt sie noch über die Versicherung der Eltern, zumindest, wenn man noch zur Schule geht oder eine Berufsausbildung absolviert.

Auch eine Kfz-Kaskoversicherung kann sinnvoll sein – vor allem, wenn das Fahrzeug durch einen Kredit finanziert ist. So ist es bereits mit einer Teilkaskoversicherung gegen Beschädigung, Zerstörung, Totalschaden oder Verlust geschützt – bei einer Vollkasko sogar noch im Falle von Vandalismus und selbst verschuldeten Unfällen. tmn


Moutaz Harab, HÄNDLE GmbH Maschinen und Anlagenbau

FOTO: HAENDLE
FOTO: HAENDLE

Wie lautet deine exakte Berufsbezeichnung?

Auszubildender zum Zerspanungsmechaniker.

Welche Fähigkeiten und Interessen sollte man mitbringen? 

Interesse an Technik und Maschinen, Spaß an CNC-Technik, Sorgfalt, Genauigkeit und Teamgeist. 

Warum hast du dich dafür entschieden?

Mich faszinieren Maschinen und die Arbeit mit Metall. Besonders spannend finde ich die Kombination aus Programmieren am Computer und dem praktischen Arbeiten an den Maschinen. Außerdem arbeite ich gerne präzise und bin lieber in Bewegung als nur am Schreibtisch. 

Was sind deine wichtigsten Aufgaben/Tätigkeiten?

Ich arbeite hauptsächlich an der Schleif- und Fräsmaschine und fertige dabei verschiedene Werkstücke.

Wie stehen damit die Zukunftschancen?

Sehr gut. Fachkräfte werden in diesem Beruf gesucht und es gibt viele Möglichkeiten, sich später weiterzubilden – zum Beispiel zum Meister, Techniker oder mit einem Studium. 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung ist dual. Montags und alle zwei Wochen auch dienstags bin ich in der Berufsschule, die übrige Zeit im Betrieb. Zu Beginn habe ich in der Grundausbildung die wichtigsten Grundlagen wie Fräsen, Drehen und Feilen gelernt. Seit Februar arbeite ich im Betrieb. Anfangs habe ich viel zugeschaut, inzwischen arbeite ich schon selbstständig an den Maschinen. Wenn ich Fragen habe, ist immer jemand da, der mir weiterhilft.


Trends auf dem Ausbildungsmarkt!

Industriemechaniker / in

FOTO: EAKGRUNGENERD - STOCK.ADOBE.COM
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Was macht man in der Ausbildung zum Industriemechaniker/in?

Als Industriemechaniker besorgst du dir Materialien, die du zu Werkstücken umbaust, setzt schon fertige Maschinenbauteile zusammen und programmierst grundlegende Arbeitsanweisungen in die Elektronik deiner Maschine ein, damit sie funktioniert. Natürlich bleibt da auch die Qualitätskontrolle nicht aus: Mit verschiedenen modernen Messinstrumenten, aber auch Lineal und Waage, kontrollierst du deine Arbeit und führst Wartungs- und Reperaturarbeiten durch, damit der Betrieb störungsfrei weiterlaufen kann. Kurzum: Der ausgebildete Industriemechaniker hat keinen langweiligen Job am Fließband, denn er baut das Fließband.

Du solltest Industriemechaniker/in werden, wenn …
• du gerne siehst, was du geschaffen hast.
• dich die Konstruktion und das Innenleben großer Maschinen fasziniert.
• du dich bei der Arbeit viel bewegen möchtest. 

Du solltest auf keinen Fall Industriemechaniker/in werden, wenn …
• du lärm- und geräuschempfindlich bist.
• du ungeduldig bist, da einige Arbeitsprozesse viel Zeit und Konzentration verlangen
• du generell nicht gerne praktisch arbeitest. QUELLE: WWW.AUSBILDUNG.DE