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Orientierung wichtiger denn je

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Orientierung wichtiger denn je

Die erfolgreiche OnlinePlattform „Ausbildungskompass“ wurde kürzlich in das digitale Schaufenster des Bundeswirtschaftsministeriums auf dem „Marktplatz der Innovationen“ aufgenommen.

Karriere

Der Ausbildungskompass ermöglicht eine niederschwellige „Markterkundung“ auch und gerade für Jugendliche. So werde insbesondere innovative Anbieter ihr Angebot an Ausbildungsstellen direkt präsentieren und die Kontaktaufnahme für Interessenten erleichtern. 

Meilenstein für die digitale Berufsorientierung

Der Ausbildungskompass begleitet so Jugendliche lückenlos vom ersten Stärkentest über Praktika und Ferienjobs bis zur fertigen Bewerbung mit einem maßgeschneiderten Angebot. Das digitale Werkzeug bündelt alle Angebote an einem zentralen Ort und vernetzt Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Unternehmen sowie die Wirtschaftsförderung miteinander. 

Der Ausbildungskompass ist praxisbewährt

Die Aufnahme auf den „Marktplatz der Innovationen“ basiert auf dem messbaren Erfolg der Plattform in zahlreichen Regionen. Der Ausbildungskompass überzeugt als hocheffiziente Prozessinnovation für den öffentlichen Sektor. Landkreise und Kommunen erhalten durch das System ein schlüsselfertiges Werkzeug zur regionalen Fachkräftesicherung, das alle relevanten Akteure und Prozesse in einem gemeinsamen digitalen Ökosystem zusammenführt.

„Der Ausbildungskompass löst ein zentrales Problem der öffentlichen Verwaltung, indem er die Reichweite von Ausbildungsbetrieben digital vervielfacht und gleichzeitig Lehrerinnen und Lehrer bei der gesetzlichen Berufsorientierung spürbar entlastet. Diese Kombination aus sozialem Mehrwert und unkomplizierter technologischer Integration macht unser Tool für alle Akteure zu einem transparenten sowie wirkungsvollen Werkzeug“, erklärt Geschäftsführerin Monika Uhl. dpa


Dominik Aleksi, Stadtwerke Pforzheim

FOTO: SWP
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Wie lautet deine exakte Berufsbezeichnung?

Ich mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik.

Welche Fähigkeiten und Interessen sollte man mitbringen?

Wichtig sind vor allem eine hohe Konzentrationsfähigkeit sowie ein grundlegendes Verständnis für Mathematik und Physik. Außerdem sollte man teamfähig sein, da viele Aufgaben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen umgesetzt werden. 

Warum hast du dich dafür entschieden?

Der Beruf liegt bei mir in der Familie, da mein Vater ebenfalls als Elektroniker für Betriebstechnik arbeitet. Dadurch habe ich früh Einblicke in den Beruf bekommen und wusste schnell, dass ich in diese Richtung gehen möchte. 

Was sind deine wichtigsten Aufgaben/Tätigkeiten?

Zu meinen Aufgaben gehören vor allem die Reparatur unterschiedlichster Geräte in Zusammenarbeit mit Facharbeitern. Zusätzlich übernehme ich auch eigenständige Projekte. Außerdem engagiere ich mich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV), wodurch ich zusätzliche Verantwortung übernehme und die Interessen der Azubis vertrete.

Wie stehen damit die Zukunftschancen?

Die Zukunftschancen sind sehr gut, da Strom und elektrische Anlagen immer benötigt werden. Der Beruf gilt deshalb als sehr sicher und bietet langfristig gute Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten. 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung startet mit einer Grundausbildung im Metallbereich, gefolgt von der Grundausbildung in der Elektronik. Anschließend durchläuft man verschiedene Abteilungen im Unternehmen und sammelt dort praktische Erfahrungen. Parallel dazu besucht man die Berufsschule: Alle zwei Wochen hat man drei volle Tage Unterricht. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre, kann aber bei guten Leistungen auf 3 Jahre verkürzt werden.

Schule beendet – wie geht es weiter?

Ausbildung oder Studium – diese Entscheidung will gut überlegt sein. Viele Jugendliche und ihre Familien stehen vor der Frage, welcher Weg der richtige ist. Ein Studium gilt oft als Königsweg, ist aber nicht für alle der passende. Denn: Eine akademische Laufbahn ist längst nicht die einzige Option für eine erfolgreiche Zukunft. 

Gerade in Zeiten, in denen viele Ausbildungsbetriebe händeringend nach motivierten Bewerberinnen und Bewerbern suchen, lohnt sich ein Blick auf die vielfältigen Chancen einer dualen Ausbildung. Neben einem schnellen Einstieg in die Praxis bieten viele Berufe hervorragende Perspektiven – auch für spätere Weiterbildungen oder ein berufsbegleitendes Studium.

In dieser Sonderveröffentlichung geben wir jungen Menschen, die noch auf der Suche nach dem richtigen Weg sind, hilfreiche Einblicke. Unter der Rubrik „Ausbildung unter der Lupe“ schildert ein Auszubildender seine Perspektiven. Persönlich, konkret und lebensnah – vielleicht ein wichtiger Anstoß, um die eigene Entscheidung ein Stück leichter zu machen. kin


Der Ausbildungskompass: Was kann man genau damit machen?

Der Ausbildungskompass ist eine Online-Plattform und ein regionales Magazin, das Informationen zu Ausbildungsstellen und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Er hilft Schülern bei der Ausbildungssuche und ermöglicht Unternehmen effektiv zu inserieren. Alle Daten werden nach DSVGO auf deutschen Servern gespeichert. Für sein digitales Gesamtkonzept wurde der Ausbildungskompass mit dem 2. Platz beim Munich Digital Innovation Award 2025 ausgezeichnet und ist 2026 für den Innovationspreis Bayern nominiert. Im Netz zu finden unter: www.ausbildungskompass.de