Gut und genug schlafen: Das ist nicht nur wichtig, um ausreichend Energie für den Alltag zu haben, sondern auch für unsere Herzgesundheit. Schlafmangel kann nämlich auf Dauer das Risiko erhöhen, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, wie die Deutsche Herzstiftung erklärt.
Schlafmangel begünstigt Arterienverkalkung
Bekommen wir nicht genug Schlaf, wird der Körper bei seinem nächtlichen Reparaturprogramm gestört. Mit Folgen: Es erhöht sich die Menge an aggressiven Sauerstoffverbindungen, sogenannten freien Radikalen. Sie greifen Zellen und Gewebe an, so dass es zu schwelenden Entzündungen kommt.
Mit der Zeit können diese Entzündungen Schäden an der zarten Innenschicht der Blutgefäße anrichten, wie die Deutsche Herzstiftung erklärt. Das begünstigt eine sogenannte Arteriosklerose, bei der sich Blutfette, Blutgerinnsel und Kalk in den Gefäßwänden ablagern. Genau das ist die wichtigste Ursache für gefährliche HerzKreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte, Herzschwäche und Schlaganfälle.
Auch wer von seinem Bettnachbarn also auf Schnarchen und regelmäßige Atempausen in der Nacht angesprochen wird, lässt das besser ärztlich abklären – und behandeln. Denn: „Eine unbehandelte Schlafapnoe erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall und verkürzt die Lebenserwartung“, so Prof. Anhil-Martin Sinha aus dem wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung.
Was man für gesunden Schlaf selbst tun kann
Doch wie viel Schlaf sollte man anpeilen? Kommt man langfristig auf weniger als fünf Stunden oder auf mehr als neun Stunden, ist das allgemeine Erkrankungsrisiko erhöht. „Es wird daher für Erwachsene mittlerweile eine Schlafdauer von durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht empfohlen“, so Prof. Sinha.
Wer sich zu den schlechten Schläfern zählt, kann oft schon mit kleinen Anpassungen nachsteuern. Sinnvoll: stets (auch wochenends) bei ähnlichen Einschlaf- und Aufwachzeiten zu bleiben, sie also um maximal 30 Minuten zu variieren. Studien belegen, dass regelmäßige Zeiten für die Herzgesundheit bedeutsam sein können – gerade wenn der Schlaf knapp ausfällt.
Auch feste Abendrituale wie Entspannungsübungen, Meditation oder Lesen können helfen, besser zur Ruhe zu kommen. Regelmäßiger Sport trainiert nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern kann den Schlaf ebenfalls verbessern. Zu spät am Tag peitscht er aber auf, anstatt den Körper runterzubringen. Tipp: auf die Zeit vor 18 Uhr legen.
Und nicht zuletzt – neben besagten Faktoren – ist natürlich die Schlafunterlage von Einfluss für eine erholsame Nachtruhe: Gut gebettet ist halb erholt! Das richtige Bett mit einer passenden Matratze, ein stabiler Lattenrost und ein bequemes Kissen entlasten Rücken und Gelenke. Auch die Bettdecke sorgt für ein angenehmes Schlafklima. Lesen Sie die Tipps unserer erfahrenen Fachleute vom renommierten lokalen Einzelhandel. kin/tmn

Guter Schlaf beginnt nicht erst beim Einschlafen. Er entsteht aus dem Zusammenspiel von Körper, Bett und Alltag. In der Beratung erlebe ich oft: Nicht möglichst viele Stunden sind entscheidend, sondern ob der Körper nachts entspannen kann. Die Wirbelsäule sollte gut gestützt sein, Schultern und Becken dürfen nicht unter Druck geraten. Matratze, Kissen und Unterfederung müssen deshalb zum Menschen passen.
Auch das Bettklima spielt eine große Rolle. Wer schwitzt, friert oder unruhig liegt, findet schwer in die erholsamen Schlafphasen. Ein ruhiges Schlafzimmer, regelmäßige Schlafzeiten und ein bewusster Ausklang des Tages helfen zusätzlich. Ein guter Maßstab ist der Morgen: Wer sich erholt, beweglich und ohne Verspannungen fühlt, hat seinem Körper die nötige Regeneration ermöglicht.
Matratzentraum Inhaber
Dieter Hartung

Wie findet man einen guten Schlaf?
In unserer täglichen Beratung erleben wir immer wieder, wie wichtig die richtige Schlafumgebung für einen erholsamen Schlaf ist. Neben ausreichend Bewegung an der frischen Luft und regelmäßigen Schlafzeiten, sind natürliche Materialien und ein gut gelüftetes Schlafzimmer Voraussetzungen für einen guten Schlaf. Eine entscheidende Rolle spielt die individuelle Anpassung des Schlafsystems an den Menschen. Gute Schlafsysteme unterstützten den Körper auf natürliche Weise und fördern die nächtliche Regeneration. Wer nachts entspannt schläft wacht morgens erholt und mit Wohlbefinden auf.
Andreas Hoffmann
Schreinerei Hoffmann

Es gibt viele verschiedene Ansätze im Bereich des „richtigen Schlafens“. Dabei ist es meiner Meinung nach recht einfach. Ein Bett muss einfach passen. Wir Menschen sind sehr individuell, sowohl von unseren Gewohnheiten, sowie von unseren Abmessungen und unserem Gewicht. Das perfekte Bett muss daher individuell für jede Person zusammengesetzt werden. Dafür gibt es den qualifizierten Fachhandel, der sich in diesem Bereich auskennt. Online ein Schlafsystem zu kaufen, weil angeblich viele Menschen damit zufrieden sind, ist der falsche Weg.
Daniel Koch
Geschäftsführer Mannuss

Was macht gesunden Schlaf aus?
Gesunder Schlaf ist so wichtig wie die Luft zum Atmen! Wer schlecht schläft, wacht morgens oft mit Rückenschmerzen auf und fühlt sich wie gerädert. Die gute Nachricht: Gesunder Schlaf muss kein Zufall sein! Die richtige Bettausstattung bestehend aus Rost, Matratze, Kopfkissen und der passenden Zudecke können entscheidend dazu beitragen. Dabei ist wichtig, diese individuell auf den Schläfer/die Schläferin abzustimmen. Rost, Matratze und Kissen sorgen für eine gut gestützte, entspannte Schlafhaltung und die passende Zudecke für das richtige Schlafklima – weder zu warm noch zu kalt. Die geschulten Mitarbeiter des Bettenfachgeschäfts beraten mit viel Erfahrung und gehen auf Ihre Wünsche ein. Denn wer gut schläft, hat mehr vom Leben!
Annegret Stein,
Betten Friz, Pforzheim
