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Nichts bleibt wie es war

Im Gespräch mit PZ-Redakteur Walter Kindlein erläutert Udo Mürle von Elektro Mürle die Veränderungen in der häuslichen Energieversorgung.

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FOTO: PRIVAT
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Sieht die Energieversorgung in 20 Jahren vollkommen anders als heute?

Ja, es wird keine fossile Verbrennung mehr geben, speziell Öl und Gas. Die Energieversorgung wird ‚verbrennungslos‘ elektrisch sein. Man wird Wasserstoff und auf Wasserstoff basierende Betriebsmittel (künstliches Methan) zur Energiespeicherung und großflächig Batterien verwenden. 

Wie darf man sich die Heizung oder Klimatisierung der Zukunft vorstellen?

Auf Wärmepumpenbasis, da die Wärme der Umgebung entnommen wird und nicht durch elektrisches Erhitzen erzeugt wird. 

Wer soll das bezahlen, könnte man fragen. Werden die vorhandenen Rahmenbedingungen samt Fördermöglichkeiten der Sache gerecht?

Ja, die aktuellen Förderungen sind hinreichend, wenn man beachtet, dass Heizungen sowieso einem Lebenszyklus unterliegen und nach gewisser Zeit sowieso modernisiert werden müssen. Im Übrigen ermöglicht die Modernisierung auf eine Wärmepumpe die Eigenversorgung zu einem beträchtlichen Anteil, im Speziellen in Kombination mit einer Photovoltaikanlage, so dass auch eine gute Amortisation gegeben ist.