Das Europäische Umweltbüro EBB kommt in einer Umfrage zu positiven Ergebnissen bei Verbrauchern, die auf klimaschonende Heizsysteme umgestellt haben.
88 Prozent der europäischen Verbraucher sind mit ihrem Wechsel auf klimaschonende Heizungssysteme zufrieden. Wärmepumpen und Solar-Technik überzeugen die Konsumenten sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht. Zu diesen Ergebnissen kommt das Europäische Umweltbüro (EEB), das im Zuge der NGO-Kampagne „Coolproducts“ 710 Teilnehmer in der Europäischen Union, Norwegen und dem Vereinigten Königreich befragt hat. „Die Ergebnisse der Verbraucherumfrage zeigten eindrucksvoll, dass Wärmepumpentechnologie als zuverlässige Alternative zu klimaschädlichen Erdgas- und Ölbrennern einsetzbar ist“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer von Stiebel Eltron, Hersteller umweltfreundlicher Haus- und Systemtechnik.
Wärmepumpe punktet bei Komfort und Kosten
Von den europäischen Verbrauchern, die eine Energiewende im Heizungskeller bereits vollzogen haben, schätzen durchschnittlich 81 Prozent den Heizkomfort heute im Vergleich zur fossilen Technik als größer ein. Eine Mehrheit von 64 Prozent der Anwender berichtet zudem von verringerten Betriebskosten.
Deutschland hat Nachholbedarf
„Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland zahlen im europäischen Vergleich derzeit die höchsten Strompreise“, so Matten. „Mit der Abschaffung der EEG-Umlage ist die Ampel-Koalition dabei, die Betriebskosten für Wärmepumpensysteme weiter zu senken. Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist das für die Verbraucher durchaus ein wichtiges Signal – zumal die Preise für Erdöl und Gas, wenn auch mit Pausen, tendenziell immer werden steigen werden.“ (lifePR)
