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„Schlichte Eleganz“

FOTO: MEYER

„Schlichte Eleganz“

Christine Köhle-Wichmann, Geschäftsführerin bei Deutsche Schmuck und Uhren sowie Roger Waldherr, Prokurist, sprachen mit PZ-Redakteur Walter Kindlein über die Trends bei (Trau)Ringen.

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Wie würden Sie die Trauringtrends für 2026 zusammenfassen?

2026 steht ganz klar im Zeichen der schlichten Eleganz. Viele Paare wünschen sich einfarbige Ringe, vor allem in Gelbgold oder Platin. Diese Materialien wirken zeitlos und hochwertig und passen zu ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Auch dezente Steinbesätze oder sogenannte ‚Add-on-Ringe‘ liegen im Trend – sie geben dem klassischen Trauring eine persönliche Note, ohne aufdringlich zu wirken. 

Der Goldpreis ist aktuell ein großes Thema. Spiegelt sich das auch in der Nachfrage der Paare wider?

Ja, definitiv. Paare beschäftigen sich heute bewusster mit Material und Wertigkeit. Gleichzeitig sehen wir, dass Qualität und Langlebigkeit wichtiger sind als kurzfristige Trends. Deshalb entscheiden sich viele bewusst für hochwertige Legierungen und eine exzellente Verarbeitung. Ein Trauring ist schließlich ein Schmuckstück fürs Leben – und genau so wird er auch ausgewählt. 

Welche gestalterischen Details und Techniken sind 2026 besonders gefragt?

Neben glatten Oberflächen erleben traditionelle Techniken ein echtes Comeback. Lapidierte Strukturen, Perlierungen oder Oberflächenbearbeitung wie Hammerschlag sorgen für Tiefe und Charakter. Ergänzt wird das durch moderne Lasertechniken, die sehr präzise Muster ermöglichen. 

Besonders spannend sind außerdem neue Fassarten für Diamanten. Bei Verlobungsringen sehen wir zudem einen klaren Trend zu sogenannten Fancy Cuts – etwa Tropfenformen oder dem eleganten Emerald Cut, die dem Ring eine ganz besondere Ausstrahlung verleihen.