Das Leben bringt Veränderungen mit sich – manchmal unerwartet, manchmal herausfordernd. „Wir haben deshalb im Herzen der Goldstadt eine Pflegeeinrichtung geschaffen, die selbst höchste Ansprüche erfüllt“, sagt Geschäftsführer Stefan Kretz im Gespräch mit der PZ. Auf dem Areal der ehemaligen Maschinenfabrik Max Simmel ist ein stattliches Gebäude entstanden.
Die Aula Irenicus bietet direkt am Ufer der Enz ein Haus mit 63 hochwertigen Zimmern und elf Luxuszimmern im Penthouse mit Balkon oder Dachterrasse. Die Aula Irenicus bietet alle Leistungen eines vollstationären Pflegeheims an und ist dabei auch in der Lage die Betreuung von Demenzkranken zu gewährleisten. Ein Großteil der Betten im Haus sind bereits vergeben. Die Penthouse-Ebene wird in den kommenden Wochen belegt, so Kretz. Dort finden die Senioren mehr Platz und Komfort. Die Einrichtungen des Hauses wie Cafeteria und Innenhof sind barrierefrei zugänglich.
Ein begrünter Innenhof mit verschiedenen Sitzgelegenheiten lädt insbesondere in der wärmeren Jahreszeit zum Verweilen ein. Alle Mahlzeiten können in Gemeinschaftsräumen oder – falls gewünscht – im eigenen Zimmer eingenommen werden. Gekocht wird täglich frisch in der Gastroküche im Untergeschoss, die auch das benachbarte Altenheim Atrium versorgt.
Das Seniorenpflegeheim Atrium bietet insgesamt 113 Plätze in der vollstationären Pflege, in der Kurzzeitpflege sowie in einem beschützenden Wohnbereich für Bewohner mit Demenzerkrankungen. LOTHAR NEFF
Herzsport bewegt
Wer zum Herzsport geht, kann dort eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining erwarten. Auch Koordination und Beweglichkeit werden geübt. Und zwar so dosiert, dass das Training das Herz zwar fordert, aber nicht überfordert.
Wer kann sich beim Herzsport anmelden?
Koronare Herzerkrankung, stabile Angina Pectoris, Herzinfarkt: Wer unter anderem eines dieser Themen mit seinem Herzen hat oder hatte, kann sich bei einer Herzsportgruppe anmelden, so die Deutsche Herzstiftung. Wer sich gut vorstellen kann, regelmäßig in der Gruppe Herzsport zu machen, spricht das am besten bei der Kardiologin oder dem Hausarzt an und lässt sich beraten.
Wie findet man eine Herzsportgruppe?
Herzsport ist eine Form des sogenannten Rehasports. Über die Internetseite „reha-sportsuche.de“ des Deutschen Behindertensportverbandes kann man auch Herzgruppen in der Nähe finden. Ist ein Verein bzw. ein Anbieter gefunden, erfolgt in aller Regel ein Beratungsgespräch dort.
Wie sieht es mit den Kosten aus?
Ärzte können die Teilnahme an einer Herzgruppe verordnen. Die gesetzliche Krankenversicherung oder die Rentenkasse übernimmt dann die Kosten dafür. In aller Regel werden laut der Deutschen Herzstiftung bei einer Erstverordnung 90 Übungseinheiten in zwei Jahren bewilligt. dpa
