Falsche Polizisten
Prävention allein reicht laut Wissenschaftlern nicht aus. (Symbolbild)
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Illustration - Schockanruf
Telefonisch erzeugen die Täter eine Ausnahmesituation. (Symbolbild)
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Tresor statt Bankkonto
Der Schaden durch die Betrugsmaschen wächst. (Symbolbild)
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Ältere Frau telefoniert
Opfer der Betrüger sind psychisch häufig sehr belastet. (Symbolbild)
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Illustration - Falscher Polizist
Bei Schockanrufen setzen die Täter ihre Opfer oft so lange unter Druck, bis rationale Entscheidungen nicht mehr möglich sind. (Symbolbild)
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Deutschland
49,5 Millionen Euro Schaden durch Schockanrufe: Zahlen in Pforzheim und der Region rückläufig

Schockanruf, Enkeltrick oder falsche Polizisten: Der Schaden aus solchen Delikten ist zuletzt deutlich gestiegen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik auf Anfrage mitteilt. Dies gilt vor allem für die Kategorie «Falscher Polizist»: Vergangenes Jahr betrug der Schaden den Angaben zufolge 49,5 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 30,1 Millionen Euro. Die Zahl der erfassten Fälle stieg von 3.946 auf 4.646.

Mit Hilfe des Enkeltricks beziehungsweise von Schockanrufen wurden nach BKA-Angaben 2025 rund 49,0 Millionen Euro erbeutet, im Vorjahr waren es rund 46,4 Millionen Euro. Die Zahl der erfassten Fälle sank in diesem Bereich von 6.658 auf 4.798. 

Zahlen aus Pforzheim und der Region

Auch in Pforzheim und der Region kommt es immer wieder zu solchen Schockanrufen. Wie die Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Pforzheim für das Jahr 2025 zeigt, seien die Fallzahlen der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ jedoch rückläufig. 88,5 Prozent blieben im Versuchsstadium stecken. In nur elf Fällen seien die Täter erfolgreich gewesen. Gesamtschaden: 190.000 Euro, über eine halbe Million weniger als 2024. Die Aufklärungsquote liege bei nur 4,2 Prozent, da die Taten meist aus Callcentern im Ausland begangen werden, heißt es in der Polizeistatistik. 

Erfundene Geschichten, um Beute zu machen

Bei der einen Betrugsmasche geben sich Täter telefonisch oder persönlich als Polizeibeamte aus, um Opfer zur Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen zu bringen. Dazu werden erfundene Geschichten eingesetzt, etwa über Einbrüche in der Nähe. 

Beim Schockanruf beziehungsweise Enkeltrick werden emotionaler Druck und fingierte Notsituationen verwendet, um Opfer zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zu bewegen. Angebliche Familienmitglieder melden sich und berichten von Notlagen, weshalb sie Geld brauchen. Oder es rufen angebliche Ärzte oder Staatsanwälte an und berichten von einem Unfall oder einer Straftat, weshalb ein naher Angehöriger Geld brauche.

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