Energie geht alle an!
Wer im Hinblick auf die aktuelle Situation Energie einsparen möchte, hat hierzu vielfältige Möglichkeiten. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes würden rund zehn Terawattstunden (TWh) Gas weniger benötigt, wenn alle Haushalte in Deutschland die Temperatur in den Wohnungen um einen Grad reduzierten. Bei einer Absenkung um zwei Grad wären es sogar rund 21 TWh. Das sind etwa fünf Prozent des bislang aus Russland importierten Erdgases.
Haushaltstipps mit Sparpotenzial
Leicht Energiesparen geht z.B. beim Kochen; etwa, indem man darauf achtet, dass der Durchmesser des Kochtopfs mit der genutzten Herdplatte übereinstimmt und Wasser mit geschlossenem Deckel zum Kochen gebracht wird. Es empfiehlt sich zudem, den Gefrierschrank regelmäßig abzutauen. Denn dicke Eisschichten fressen Energie. Auch beim Wäschewaschen ist es wichtig, auf die richtigen Programme zu achten und nur gut geschleuderte Kleidungsstücke in den Trockner zu tun: 1400 statt 1000 Umdrehungen pro Minute sparen etwa 20 Prozent Strom beim anschließenden Trockenvorgang. Besonders empfehlenswert ist richtiges Lüften: Drei- bis viermal täglich sollte für etwa fünf Minuten das Fenster weit geöffnet werden (Stoßlüften). Die Heizungsventile sollten vorher zugedreht werden. Ratsam ist auch der Einsatz von Energiesparlampen im Haus. Für Geräte im Stand-by-Betrieb gilt: idealerweise komplett abschalten, wenn sie nicht genutzt werden.
Verbrauch immer im Blick – SWPcheck
Um den eigenen Verbrauch im Blick zu haben, gibt es nun die SWPcheck-App. Mit der kostenlosen App für Android und Apple-iOS haben die Kunden der Stadtwerke die Möglichkeit, ihren individuellen Verbrauch nachzuverfolgen, indem sie diesen in regelmäßigen Abständen eintragen.
Egal ob Gas oder Strom: Auf der App wird der individuelle Energieverbrauch nicht nur in Kilowattstunden, sondern auch in Euro angezeigt, sodass eine lästige Umrechnung entfällt. Mit der Kostenprognose können Nutzer abschätzen, ob die persönlichen Abschläge den zu erwartenden Kosten entsprechen. Weiterhin werden die Benutzer durch die App über aktuelle Entwicklungen auf den Märkten und bei den SWP auf dem Laufenden gehalten.
Insbesondere ab Januar kann es für viele Haushalte interessant werden, den eigenen Verbrauch zu kennen und ggf. zu senken. Denn ab dem neuen Jahr greifen die Strom- und Gaspreisdeckel auf 80 % des bisherigen individuellen Verbrauchs.
Die in der App hinterlegten Verbrauchsdaten werden übrigens nicht an die SWP übermittelt. Fragen rund um den persönlichen Abschlag und Verbrauch oder zum tatsächlichen Abschlag werden auch weiterhin über den Kundenservice der SWP beantwortet.
Weitere Informationen rund um die Welt der Energie, wichtige Hinweise zur aktuellen Lage sowie wertvolle Tipps zum Energiesparen gibt es auf der Homepage der SWP unter https://www.stadtwerke-pforzheim.de/aktuelle-lage/. Wer in Kontakt mit den Energie-Experten der SWP treten möchte, findet unter https://www.stadtwerke-pforzheim.de/kontakt/ die passenden Ansprechpartner und vielfältige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme.
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