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Internetkriminalität macht Schutzmaßnahmen notwendig

Nicht nur Einbrüche nehmen zu. Auch die Internetkriminalität wird vermehrt zum Problem.

Die Organisation Bitkom hat im Jahre 2017 eine Studie veröffentlicht, die eindeutig zeigt, dass jeder zweite Deutsche in den vorangegangen 12 Monaten Opfer von Cybercrime wurde. Laut Aussagen der Schufa ist mindestens jeder Fünfte direkt von Identitätsdiebstahl betroffen.

Tagtäglich werden die meisten Aktivitäten über das Internet abgeschlossen. Dies betrifft Bankgeschäfte ebenso wie den Online Kauf. Datendiebe finden hier einen riesigen Pool und deren Betrugshandlungen können nur schwer geahndet werden. Zu den häufigsten kriminellen Aktionen im Netz zählen Datenmissbrauch, die Verbreitung von Schadsoftware und Kinderpornografie, Netzwerkeinbrüche und der Handel mit Waffen und Drogen.

Computersysteme werden manipuliert, um die persönlichen Nutzerdaten abzugreifen und missbräuchlich zu verwenden. Aktuell ist es weit verbreitet, Daten mithilfe einer Ransomware zu verschlüsseln und vom Nutzer eine Art Lösegeld zu fordern. Die beim Internetdiebstahl erbeuteten Daten werden in Botnetzen zusammengeschlossen und dort für weitere kriminelle Handlungen verwendet.

Datendiebstahl kann die unterschiedlichsten Bereiche betreffen: 

  • E-Mail
  • Online-Banking
  • Online-Handel
  • Reisedienste
  • Zahlungsadressen
  • Kreditkartendaten
  • firmeninterne Informationen

Die Verschaffung von Zugriff auf personengebundene Daten wird als Phishing bezeichnet. Der Datendiebstahl beginnt meist mit Schadsoftware, welche unbemerkt auf den Rechner des Opfers gelangt. Durch das Anklicken von Email-Anhängen wird die Software unbemerkt installiert und macht den Weg frei für die kriminellen Handlungen.

Häufig wird Schadsoftware über soziale Netzwerke verbreitet. Die potenziellen Opfer erhalten Nachrichten von vermeintlichen Freunden und öffnen die Anhänge leichtfertig.  

Jeder sollte sich vor Internetkriminalität schützen. Dabei ist besonders auf die Aktualität des Virenschutzes zu achten. Alle mit dem Internet verbundenen Geräte sollten regelmäßige Updates erhalten. Malware weiß, diese Sicherheitslücken auszunutzen. Daher sollten Updates immer zeitnah installiert werden.

Persönliche Daten sollten nicht leichtfertig online gestellt werden. Bereits der Name in Verbindung mit dem Geburtsdatum ist ausreichend, um Internetkriminellen Tür und Tor zu öffnen. Muss der Name angegeben werden, sollte das Geburtsdatum leicht verändert werden.  

In Zeiten wachsender Bedrohung aus dem Netz sollte über einen entsprechenden Versicherungsschutz nachgedacht werden. Die Hausratversicherung der Gothaer bietet beispielsweise einen zusätzlich abschließbaren Internet-Schutz an. Damit werden Vermögensschäden infolge von Identifikations- und Zahlungsmittel-Diebstahl ebenso abgedeckt, wie die Kosten für den Ersatz von Kredit- und Bankkarten übernommen werden. Geschützt sind die Versicherungsnehmer auch vor Vermögensschäden, welche Konflikte mit Online-Händlern nach sich ziehen. Der Internet Schutz ist zum Premium Angebot und zur Gothaer Hausrat Plus abschließbar.

Internetnutzer sind angehalten, weniger leichtfertig zu agieren und Mails unbekannter Absender besser nicht zu öffnen. Keinesfalls sollten die in den Mails befindlichen Links geöffnet werden. Links sollten vor dem Öffnen im Browser nochmals überprüft werden. Häufig handelt es sich um gefälschte Seiten und die Adressen sind leicht verändert, was auf den ersten Blick unbemerkt bleibt. Links beim Onlinebanking sollten nicht ohne Gegencheck geöffnet werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, gibt die URL selbst ein.

Wer für alle Online-Aktivitäten dasselbe Passwort nutzt, macht sich angreifbar für Cyberübergriffe. Die Passwörter sollten aus Zahlen, Zeichen und Groß- und Kleinbuchstaben bestehen. Zusätzlich schützen können sich Internetnutzer, wenn sie die Passwörter regelmäßig wechseln.