Nach dem von vielen herbeigesehnten, fulminanten Neustart des „Riva by Tristan Brandt“ im Herbst zündet das Premium-Restaurant in Pforzheims City an der Poststraße nun weiter durch. „Wir wollen mit der Rolltreppe langsam nach oben fahren“, hatte der prominente Namenspatron Tristan Brandt damals angekündigt – und hält Wort.
Die Brigade um den neuen Küchenchef Can Basar und seinen kongenialen Sous Chef Simon Gross sprüht vor Kreativität und Leidenschaft, will den anfänglichen Schwung mitnehmen und noch mehr Gäste für das kulinarisch Besondere begeistern.

Der Namenspatron dieses Restaurants hat in Shanghai und mit Dieter Müller auf der MS Europa Erfahrungen gesammelt. In Mannheims „Opus V“ erkochte er sich zwei Sterne. Inzwischen realisiert er international ambitionierte Gastronomieprojekte der Extraklasse. Dass es ihm für Pforzheim gelang, Can Basar als Küchenchef zu gewinnen, ist ein echter Coup.
Der 28-Jährige war zuvor im „Waldhotel Sonnora“ im Eifelörtchen Dreis aktiv – einem der deutschlandweit nur neun Häuser mit drei Michelin-Sternen. Dort hatte er gemeinsam mit Simon Gross (22) gearbeitet, der ihm nun im „Riva by Tristan Brandt“ als Sous-Chef zur Seite steht. Beide sind dafür eigens nach Pforzheim gezogen. Gross’ besonderes Augenmerk gilt der Patisserie, also den Desserts. Jede seiner filigranen Arbeiten gleicht einem kleinen, verführerischen Kunstwerk.

Gleiches gilt aber natürlich auch für die Vorspeisen und Hauptgänge. Ob bodenständige Kalbsbacke oder ausgefallenere Produkte wie US-Beef Striploin und Jakobsmuscheln: „Die Gäste nehmen das an, was schmeckt und handwerklich gut gearbeitet ist“, weiß Basar. Brandt ergänzt: „Qualität überzeugt immer.“ Hinzu kommt der – auch optisch – sinnliche Überraschungseffekt, welch raffinierte Kompositionen die passionierten Küchenkünstler aus den jeweiligen, wann immer möglich regionalen Zutaten schaffen. Auf der Karte sind übrigens die Komponenten eines jeden Gerichts schlicht und klar aufgeführt. „Hamachi, Kohlrabi, Buttermilch, Grüne Shiso“ heißt es da etwa oder „Pasta Sofi di Vente, Wilder Brokkoli, Artischocke, Schwarzer Trüffel“: Und der Gast schaut und staunt dann fasziniert, wie gewitzt sie verarbeitet und zu einem Gaumengedicht zusammengeführt wurden. Dazu tragen die Chefs de Partie Tolga Özkan (28), vormals „959“ in Heidelberg, und Jean-Jacques Frisch (59) bei: Letzterer ist in der Region eine regelrechte Legende, führte er doch 35 Jahre lang die „Grenzsägmühle“ in Niebelsbach. Er sei überaus glücklich, solch einen erfahrenen Kollegen im Team zu haben, betont Can Basar.
„Vollgas“ wolle er geben, sagt der Küchenchef im Brustton der Überzeugung. Schließlich verstehe er sich insbesondere auch als Gastgeber und wolle den unmittelbaren Kontakt zum Gast pflegen. Can Basar: „Wir wollen jeden ansprechen, jeder ist bei uns willkommen“. Deshalb ist ihm neben dem Dinner der mittägliche Lunch – bei dem auch zwei- oder dreigängige Überraschungsmenüs serviert werden – eine Herzensangelegenheit. Die freundlichen und kompetenten Restaurantmanager Fabian Kisker und Asad Mohseni sorgen dafür, dass sich die Gäste wohl und im Wortsinn gut aufgehoben fühlen.
Gleiches gilt für die Bar, an der man einen Aperitif einnehmen oder nach Feierabend mit Freunden und Kollegen den Arbetstag ausklingen lassen kann. „Superfreundliches Personal, gute Drinks in angenehmer Atmosphäre: Das hat Klasse und Stil“, sagt Can Basar. Tatsächlich erfüllen versierte Barkeeper auch individuelle Wünsche. Wie sie den Cocktailshaker durch die Lüfte wirbeln lassen, ist eine Attraktion für sich.

All dies ist nur möglich, weil der Ispringer Unternehmer Thomas Rudel nach dem Aus des früheren „Riva“ gemeinsam mit den Jungunternehmern Marcus Mürle und Robin Stephan (M&S Trading) eine beherzte Rettungsaktion startete. Letztere fungieren als Gesellschafter und Geschäftsführer der eigens gegründeten Riva by Tristan Brandt GmbH. Man sehe in Pforzheim großes Potenzial, stellt deren Sprecherin Natalie Djukic heraus. Es gebe hier und in der Region viele Menschen, die die gehobene Gastronomie schätzten und großen Wert auf gutes Essen legten. Insgesamt sei man „begeistert“ von der bislang so positiven Resonanz der Gäste. Dies sei ein Hort der besonderen Momente: „Jeder Handgriff ist wohl bedacht, die Teller erzählen Geschichten.“ Ansprechen wolle man alle „mit Interesse am Fine Dining“.
Und dies ist im „Riva by Tristan Brandt“ hautnah zu erleben – insbesondere bei den regelmäßig initiierten „Kitchen Partys“. Solche Aktionen, aber auch Kunstausstellungen im Lokal machen das neue „Riva“ zu einem kulinarischen wie gesellschaftlichen Hotspot. „Wir wollen Pforzheim beleben und mit einem neuen gastronomischen Konzept aufblühen lassen und bereichern“, unterstreicht Djukic.

Events für Feinschmecker
Mit reizvollen Aktionen wartet das „Riva by Tristan Brandt“ auf. Dazu gehören die „Kitchen Partys“, bei denen die Gäste – wie bei einem Flying Dinner – der Brigade in der Küche beim Anrichten der Kreationen über die Schulter schauen und mit Tristan Brandt ins Gespräch kommen können.
Damit scheint man den Nerv zu treffen: Die Nachfrage ist enorm, der Auftakt am 25. März bereits ausgebucht. Viermal im Jahr soll es dieses Event geben. Am Sonntag, 9. April, lädt man von 10 Uhr an zum Oster-Brunch, bei der Familien nach Herzenslust schlemmen und den Feiertag genießen können. Um 18 Uhr können Gäste ein Oster-Dinner genießen, ebenfalls nach Reservierung. Am Samstag, 6. Mai, beteiligt sich das „Riva“ an der Bar-Parade – nach dem um 18 Uhr beginnenden Menü steigt am späteren Abend eine Party mit zwei DJs. Am Sonntag, 14. Mai, gibt es von 18 Uhr an ein Muttertags-Dinner. Das ganze Jahr hindurch will man solche Glanzlichter bieten, etwa zur Spargelzeit, mit einem Hummer-Monat oder einem herbstlichen Gänseessen.
Kunst vom Feinsten
Der renommierte Pforzheimer Künstler René Dantes hat mit seinen Werken im „Riva“ bereits für Aufsehen gesorgt. Aktuell stellt dort der renommierte Karlsruher Rudi Fielitz farbenprächtige Gemälde und Objekte aus.
Quartalsweise wechselnd, will man regionalen Künstlern eine Plattform und den Gästen einen Mehrwert bieten. Rutronik-Chef Thomas Rudel sorgt dank bester Kontakte in die Kunstszene auch hier für Qualität.
Lunch gibt es dienstags bis freitags von 12 bis 14 Uhr, Dinner dienstags bis samstags von 18 bis 22 Uhr. Die Bar ist mittwochs bis samstags von 20 bis 1 Uhr geöffnet.

Poststraße 8, 75172 Pforzheim
E-Mail: reservierung@riva-by-tristan-brandt.de
Telefon: (0 72 31) 39 72 72
www.riva-by-tristan-brandt.de

