Werbung und Reklame hat es schon 2000 Jahre vor Christus gegeben. Natürlich nicht so, wie wir sie heute kennen. Denn damals meißelten die Ägypter und die Griechen ihre Nachrichten in Stahl und Stein. Werbung wie wir sie heute kennen, begann eher im 17. Jahrhundert, als das erste Exemplar im Jahr 1650 in Leipzig der „Einkommenden Zeitungen“ veröffentlicht wurde. Ab diesem Zeitpunkt wurden auch Werbebotschaften in den Zeitungen verbreitet.
Der Buchdrucker Ernst Litfaß erhielt in Berlin1854 die Genehmigung zum Aufstellen einer "Annoncier-Säule". Diese Werbeform entstand aus Ärger über Werbe-Schmierereien an den Außenwänden der Häuser und der Unternehmer versuchte, mit seiner Litfaßsäule wieder Ordnung in das wilde Plakatieren und in die Schmierereien zu bringen. Litfaß wurde ein steinreicher Mann und als „Reklamekönig“ verehrt.
Um 1880 waren bereits die sogenannten „Sandwichmänner“ – meist Arbeitslose – unterwegs, die angeheuert wurden, um eingeklemmt zwischen zwei Tafeln als eine Art Litfaßsäule Werbung zu laufen. Diese neue Werbeform revolutionierte damals die europäischen und amerikanischen Innenstädte. Die Sandwichmänner gibt es auch heute wieder. Diese Art der Werbung nennt man Walkingscreen und die Menschen laufen beispielsweise mit einem großen Monitor oder Plakat auf Rücken oder Brust durch die Innenstädte, um ein Produkt zu bewerben.
Weitere Werbe-Abwandlungen gab es dann in den siebziger Jahren, in denen es ganz „modern“ war, T-Shirts oder Pullis zu tragen, auf denen groß der Name eines Produktes stand. Die Menschen sind auch heute noch selbst eine Werbefläche, denn auch heute noch werben markenbewusste Menschen gerne mit dem Namen des Produkts auf ihrer Kleidung, die sie für viel Geld gekauft haben.
Die ersten Anzeigen und der erste Fernsehspot
Der eigentliche Anfang der Werbung durch Anzeigen begann 1440, als Gutenberg den Buchdruck erfand. Regelrechte Meilensteine auf dem Weg zu dem heutigen Pressewesen waren die „Fuggerzeitungen“ ab 1560, die Nachrichten aus dem Augsburger Handelskontor lieferten. Darin standen praktischerweise Bezugsquellennachweise, wo und welche Dinge es zu kaufen gibt. Es war ein Vorläufer der heute beliebten Vergleichsseiten im Internet, auf denen sich Anleger einen passenden Broker für ihre Wertpapiergeschäfte suchen können. Ratschläge und Tipps dafür gibt es beispielsweise hier: Demokonten ohne Laufzeitbegrenzung finden.
Im 17. Jahrhundert tauchten in den Tageszeitungen in Hamburg die ersten Anpreisungen von Produkten und auch Stellengesuche auf und die erste Heiratsanzeige wurde 1732 in Frankfurt veröffentlicht. Die ersten Handelsanzeigen für feines Tuch, Bier und Wein erschienen 1754 in der „Vossischen Zeitung“.
Der erste Fernsehspot…
…wurde am 3.November 1956 gesendet. Die Werbestars der ersten Stunde waren Liesel Karlstadt und Beppo Brehm sowie das Waschmittel Persil von Henkel. Der Spot fand in einer Wirtschaft statt, in der Brehm das Tischtuch bekleckerte.
