
Pforzheim. Was bedeutet Heimat in Zeiten von Strukturwandel, Migration und wachsender Verunsicherung? Der Publizist und Sprecher des PEN Clubs Berlin Deniz Yücel tourt mit der Gesprächsreihe „Ist das noch/schon mein Land?“ durch Baden-Württemberg – und macht am Donnerstag im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld um 19 Uhr Halt. Im PZ-Gespräch erklärt er, warum nicht nur „Biodeutsche“ sich fremd im Land fühlen und wieso er dem Weltbürger abgeschworen hat.
PZ: Herr Yücel, das Deutsche kennt viele Begriffe: Heimat, Wahlheimat oder Vaterland. Welcher ist Ihnen persönlich am nächsten – und warum?
Deniz Yücel: Heimat. „Vaterland“ ist mir zu aufgeladen. Das ist ein Begriff, mit dem ich auch als junger Mensch nichts anfangen konnte. Und daran hat
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