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Besuch in der Doduco-Lehrwerkstatt (von links): WSP-Chef Oliver Reitz, Geschäftsführer Franz Kaspar, OB Peter Boch und Alexander Bossert (Marketing).  Foto: Meyer 

Doduco macht den Kontakt: OB besucht Pforzheimer Präzisionsstechnik-Unternehmen

Pforzheim. „Strom bestimmt viele Bereiche unseres Lebens – Doduco schaltet ihn“, heißt es im Imagefilm des Pforzheimer Traditionsunternehmens, das 1922 von Eugen Dürrwächter gegründet wurde. Damals war Doduco noch eine kleine Scheideanstalt, die edelmetallhaltige Abfälle der Schmuck- und Uhrenindustrie aufarbeitete. Heute zählen weltweite Konzerne und mittelständische Unternehmen zu den Abnehmern der elektrischen Kontakte, die in Pforzheim, Sinsheim sowie in Spanien und China gefertigt werden.

Am Montag überzeugte sich Oberbürgermeister Peter Boch und Direktor Oliver Reitz (Wirtschaft- und Stadtmarketing/WSP) von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens, das weltweit 1130 Mitarbeiter zählt. Nach wie vor ist der Großteil (650) davon in der Goldstadt tätig. Der Umsatz liegt weltweit bei über 200 Millionen Euro.

Zum Produktspektrum gehört neben der Herstellung besagter Kontakte für Stromkreisläufe nach wie vor das Edelmetall-Recycling. So werden im Jahr über 500 Tonnen Silber recycelt. Die Kunden von Doduco sind vorwiegend in der Elektro- und Elektronik- sowie Automobilindustrie tätig.

„In einer strategischen Partnerschaft werden mit ihnen in enger Zusammenarbeit neue Lösungen entwickelt“, erläuterte Geschäftsführer Franz Kaspar. „Überall, wo Metall und Strom zusammenkommen, kommt unser Know-How zum Einsatz.“

Weil Doduco vom Edelmetall-Reycling über Stanztechnik und Galvanik bis hin zur kunststoffumspritzten Baugruppe alle Leistungen aus einer Hand anbiete, könne man die komplette Wertschöpfungskette vom Werkstoff bis zum Endprodukt abbilden, ergänzte Kaspar.

Besonders stolz ist man bei Doduco auf die hauseigene Lehrwerkstätte, wo insgesamt 35 Auszubildende geschult werden.