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Erik Schweickert ist auf Wirtschaftsmission im Fernen Osten. Foto: Tilo Keller
Erik Schweickert ist auf Wirtschaftsmission im Fernen Osten. Foto: Tilo Keller
22.02.2019

Erik Schweickert auf Wirtschaftsmission im Fernen Osten

Niefern-Öschelbronn. Erik Schweickert, aus Niefern stammender FDP-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Enz, ist aktuell auf Wirtschaftsmission im Fernen Osten. Die Pforzheimer Zeitunmg hat nachgefragt, was er dort tut und was für Erwartungen hat.

PZ: Sie begleiten als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Landtags Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut nach China. Haben Sie mit dem Land in Fernost bereits Erfahrungen sammeln können?

Erik Schweickert: Aus wirtschaftspolitischer Sicht ist dies meine erste Reise nach China. Ich habe den asiatischen Raum – insbesondere Hongkong – aber schon aufgrund meiner vorherigen Tätigkeit in der Weinwirtschaft besucht.

PZ: Welche Schwerpunkte stehen auf dem Programm der einwöchigen Reise?

Erik Schweickert: Die rund 100-köpfige Wirtschaftsdelegation beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen „künstliche Intelligenz“ und „Automotive“. Dabei geht es um zukunftsweisende Gebiete wie Digitalisierung, selbstfahrende Autos oder E-Mobilität. Wir besuchen Firmen wie Huawei, Sensetime, Geely oder die Handelsplattform Alibaba und werfen einen Blick hinter die Kulissen. Neben wirtschaftlichen Gesprächen führen wir selbstverständlich auch hochrangige politische Gespräche.

PZ: Versprechen Sie sich stichhaltige Ergebnisse – gerade auch für den hiesigen Mittelstand?

Erik Schweickert: Selbstverständlich. Viele chinesische Investoren sind im Südwesten schwer aktiv. Hier brauchen wir faire Rahmenbedingungen bei grundlegend unterschiedlichen politischen Systemen, so dass nicht nur Know-How oder das Innovationsmanagement in Richtung Fernost abwandert. Deshalb werden auch die konkreten politischen und wirtschaftspolitischen Anliegen der baden-württembergischen Unternehmen thematisiert.