Beim Spatenstich (von links): Domenic Ziegler, Stefan Lang (VR Bank), Martin, Brigitte und Andreas Keuerleber, Martina Ziegler, Roland Steiger und Markus Öchsle (beide Harsch Fertigbau). Foto: Ketterl
Wirtschaft
Erweiterungsbau im Pforzheimer Norden: Keuerleber schafft zusätzliche Produktions- und Lagerfläche
  • Lothar H. Neff

Pforzheim. Grund zum Feiern hatte am Donnerstag die Pforzheimer CNC-Präzisionstechnik-Firma Keuerleber: Elf Jahre nach dem Umzug von Hohenwart auf die grüne Wiese in Pforzheims Norden platzt das Firmengebäude aus allen Nähten, wie Geschäftsführerin Martina Ziegler anmerkte.

Die Belegschaft ist seither von 25 auf 40 Mitarbeiter gewachsen – Tendenz steigend. Das Unternehmen braucht dringend mehr Platz.

„Zwar wird in verschiedenen Reihen gemunkelt, dass die Wirtschaftslage schlechter werden soll, doch in solchen Situationen sind wir fast schon Profis.“ Denn mit der damaligen Fertigstellung des Gebäudes an der Christinstraße begann die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise. „Wir haben das gut überstanden und lassen uns von negativen Botschaften nicht kleinkriegen“, so die Firmenchefin. Mit einem starken Mitarbeiter-Team an der Seite wolle man weiter wachsen. „Stillstand bedeutet Rückschritt.“ Produktion und Lagerkapazitäten werden deshalb nahe der Autobahnausfahrt Pforzheim-Nord um knapp 2000 Quadratmeter erweitert. Lob gab es für die rasche Baugenehmigung durch die Stadt Pforzheim.

Die Ausführung übernimmt die Brettener Firma Harsch, die ihr 100-jähriges Bestehen feiert. „Wir verbauen dafür 180 Fertigteile mit einem Gewicht von insgesamt 1600 Tonnen, die in unserem Betonwerk in Gondelsheim gefertigt werden“, ergänzt Harsch-Prokurist Roland Steiger. Für die Nachwelt wurde beim Spatenstich ein Steinzeugrohr als Grundstein für den Neubau mit Firmenprospekt, Euromünzen, den Bauplänen und einer druckfrischen PZ bestückt.