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Edelmetall-Fans (von links): Hartmut Keim, Thorsten Proettel, Stefan Saile und Sieghardt Bucher.
Edelmetall-Fans (von links): Hartmut Keim, Thorsten Proettel, Stefan Saile und Sieghardt Bucher.
28.03.2017

„Gold schlägt den Dax“ - Sparkasse Pforzheim Calw informiert über Vermögensanlage

Gold und Silber üben eine magische Faszination auf Menschen aus. Wegen ihres Glanzes und ihrer Geschmeidigkeit wurden sie schon in den frühesten Kulturen als Schmuck und Zahlungsmittel verwendet.

Warum das auch künftig so sein wird, erläuterte am Montag Thorsten Proettel, Edelmetall-Experte bei der Landesbank Baden-Württemberg in einem Vortrag bei der Sparkasse Pforzheim Calw vor knapp 100 Kunden. „Ich bin stolz, dass ich damit einen kleinen Beitrag zum Goldstadt-Jubiläum leisten darf.“

250 Jahre werde in Pforzheim Gold für Schmuck und Uhren verarbeitet. Und das gelbe Edelmetall werde auch künftig seinen Stellenwert behalten, versicherte der Analyst. Seit US-Präsident Trump an der Macht ist, steigt der Goldpreis wieder. Hintergrund sei die Sorge der Investoren, dass die Wachstumspolitik der neuen Regierung nicht den erhofften Erfolg haben könnte. Die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland könnten den Goldpreis zusätzlich beflügeln. „Wir werden wohl bis Ende des Jahres einen Preis von 1350 US-Dollar sehen“, glaubt der Analyst. Aktuell sind es 1255 Dollar. Mit einem Zuwachspotenzial von zehn Prozent sieht Proettel den Goldpreis bis 2018 sogar in klarer Pole-Position vor dem deutschen Aktienindex Dax.

„Wir stellen seit Jahresbeginn eine verstärkte Nachfrage von privaten Anlegern fest“, ergänzte Stefan Saile vom Private Banking der Sparkasse. Das neue Sparkassen-Studio als interaktive Veranstaltungsstätte rückt das gelbe Edelmetall ebenfalls stärker in den Fokus. „Gefragt sind Goldbarren von 100 und 200 Gramm sowie die klassische Unzen-Goldmünze.“ Das Goldkonto habe ein überre-gionales Alleinstellungsmerkmal, versicherte Sparkassen-Vorstandsmitglied Sieghardt Bucher und könne monatlich bespart werden.