nach oben
Eröffnung der neuen Nordpforte in Weissach (von links): Carsten Schumacher, Betriebsratsvorsitzender, Stefan Althoff, Leiter Personalwesen und Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung. Foto: eberl-photo.de
Eröffnung der neuen Nordpforte in Weissach (von links): Carsten Schumacher, Betriebsratsvorsitzender, Stefan Althoff, Leiter Personalwesen und Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung. Foto: eberl-photo.de
07.06.2019

Neuer Eingangsbereich: Porsche öffnet E-Mobilität die Pforte

Pforzheim. „Mit dem Taycan, dem ersten rein elektrisch angetriebenen Porsche, beginnt auch für uns in Weissach ein neues Zeitalter“, erklärt Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG.

„Hierfür müssen wir unter anderem zusätzliche Prüfstände integrieren und die erforderliche Ladeinfrastruktur aufbauen.“

Die Idee gibt es seit vier Jahren, seit Porsche auf der IAA 2015 mit der Studie „Mission E“ überrascht hat. Ein Budget von sechs Milliarden Euro wurde für die elektrische Revolution bereitgestellt und bis 2025 soll jedes zweite Auto mit Stecker verkauft werden. In dieser Woche hat Steiner mit Stefan Althoff (Leiter Personalwesen Beschaffung und Entwicklung) und dem Betriebsratsvorsitzenden Carsten Schumacher symbolisch die neue Schranke zum Entwicklungszentrum Weissach (EZW) geöffnet. Die neue Nordpforte gilt als Eingangstor für die Elektromobilität. Auf 1300 Quadratmetern und zwei Etagen sind in dem Gebäude Werkschutz, Besucherempfang und Ausweis-Stelle unter einem Dach vereint. Damit ist die Nordpforte ab sofort zentraler Anlaufpunkt für Lieferanten und Besucher des EZW. Fahrzeuge können nun über drei Spuren ein- und ausfahren. Aktuell arbeiten am Porsche-Standort Weissach rund 6700 Mitarbeiter an zukünftigen Fahrzeugprojekten. Damit sind die Mitarbeiterzahlen dort in den vergangenen 17 Jahren um 50 Prozent gestiegen. Auch die Anzahl der Dienstleister und Lieferanten hat deutlich zugenommen. „Es ist zunehmend schwerer geworden, das Entwicklungszentrum fachgerecht zu schützen“, erklärt Andreas Haffner, Vorstand für Personal und Sozialwesen.

Das Foyer des neuen Gebäudes bietet ausreichend Platz, um den rund 500 externen Dienstleistern und Lieferanten, die im EZW täglich ein- und ausgehen, gerecht zu werden. Hier werden Anfragen bearbeitet, Werksausweise ausgegeben und Zutrittsberechtigungen kontrolliert. Die Wege sind kurz und barrierefrei. Herzstück der Nordpforte ist die neue Leitstelle des Werkschutzes: Auf einer Fläche von 35 Quadratmetern und mit Hilfe von 90 Sicherheitskameras und Gefahrenmanagementsystemen überwachen die Fachkräfte das Entwicklungszentrum – rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr.

Und der Bürgermeister der Gemeinde Mönsheim, Thomas Fritsch, erklärte: „Unser größter Wunsch ist es, die verkehrliche Situation in und um Mönsheim zu verbessern. Als Gemeinde sind wir im steten Dialog mit Porsche und erhoffen uns vor allem von der Süderweiterung eine deutliche Entzerrung der Situation.“