Den Standort-Kampf von Rastatt und Karlsruhe um eine Ikea-Ansiedlung hat die Fächerstadt offenbar für sich entschieden. Am Dienstag werden Oberbürgermeister Frank Mentrup sowie Ikea-Expansionschef Deutschland, Johannes Ferber, bei einer Pressekonferenz im Rathaus über die Planungen eines Einrichtungshauses in Karlsruhe informieren.
Damit dürften sich die Stadt und der schwedische Filialist endlich einig geworden sein. Ursprünglich erhielt der Möbelriese eine Abfuhr wegen ungeklärter verkehrstechnischer Fragen. Der Möbelriese will im Bereich Karlsruhe-Durlach bauen. Bereits seit 2005 buhlte die Stadt Rastatt um eine Ansiedlung in Autobahnnähe. Das Regierungspräsidium sah ein derartiges Projekt für ein Mittelzentrum aber als überdimensioniert an und fürchtete eine Bedrohung des innerstädtischen Einzelhandels. Auch vor dem Verwaltungsgerichtshof gab es Absagen für Rastatt. In Karlsruhe könnten auf 25 000 Quadratmetern Fläche Arbeitsplätze für mehr als 200 Beschäftigte entstehen. gel

