Vaihingen/Enz-Ensingen. Hoher Besuch bei der Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH: Staatssekretär Dr. Andre Baumann und Dr. Christian Eichert, Geschäftsführer des Bioland Landesverbands Baden-Württemberg, waren im Rahmen der Bioland-Sommertour bei Ensinger zu Gast.
Baumann ist Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund. Der Diplom-Biologe war zuvor Staatssekretär im baden-württembergischen Umweltministerium. Der Besuch beim mittelständischen Mineralbrunnen war der Auftakt einer Exkursion, bei dem sich Baumann über das Nachhaltigkeitsengagement ausgewählter Betriebe in der Region informiert.
Ensinger und Bioland verbindet eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Ensinger Umweltpreis zur Förderung des Ökolandbaus in der Region ist ein aktuelles Beispiel. „Die Tatsache, dass sich ein mittelständiges Mineralwasserunternehmen so stark für den Ökolandbau engagiert, ist lobenswert. Dass Ensinger hierfür sogar umstellende Betriebe monetär fördert, ist einzigartig und kann als positives Beispiel für andere Wirtschaftsunternehmen dienen“, so Eichert.
Ensinger-Chef Thomas Fritz zeigte auf, wie die Förderung von landwirtschaftlichen Betrieben durch den Ensinger Umweltpreis funktioniert und welche Fortschritte das seit 2018 klimaneutrale Unternehmen in seiner Nachhaltigkeitsausrichtung macht. Er erklärte dabei auch, was unter dem Begriff „Bio-Wasserbauern“ zu verstehen ist: Hierbei geht es um die selbstauferlegte Verantwortung des Unternehmens, sich um die Reinheit und Qualität des Wassers schon zu kümmern, wenn es als Regenwasser zur Erde fällt.
Der Umweltpreisträger Ensinger engagiert sich in vielfältiger Weise für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. „Unser Schwerpunkt liegt aber ganz eindeutig auf Maßnahmen zur Förderung des Ökolandbaus, wofür wir in Zusammenarbeit mit Bioland und mit Unterstützung der Bio-Musterregion Enzkreis vor drei Jahren den Ensinger Umweltpreis ins Leben gerufen haben. Mittlerweile konnten wir drei landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf Ökolandbau unterstützen.“
Durch die Umstellung auf ökologischen Landbau verspricht sich Ensinger eine Verbesserung der Grundwasserqualität, was langfristig auch den wertvollen Mineralwasservorkommen zugutekommt. Baumann lobte den ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz, der nicht nur im Umweltschutz und dem Sozialen, sondern auch bei der Wirtschaftlichkeit sichtbar wird.

