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Christian Macht (links) und Ingo Weber unterstützen Magnus Kobel (Mitte) und dessen YAS-App.  Foto: FROHE BOTSCHAFT-PR 

Pforzheimer Magnus Kobel hat Gesundheits-App Yas.life in Berlin ganz nach oben gebracht

Pforzheim/Berlin. Drei Freunde müsst ihr sein: Magnus Kobel ist mit Mitte 40 kein typischer Gründer. Kobel ist in Pforzheim aufgewachsen, wo er auch in der Kommunalpolitik tätig war. Wirtschaftlich erfolgreich war er zuvor bereits als Unternehmensberater.

Unterstützt von zwei Pforzheimer Schulfreunden – Christian Macht und Ingo Weber – hat er vor drei Jahren die Gesundheits-App YAS entwickelt, die seither für Bewegung bei Nutzern, Unternehmen und Krankenversicherungen sorgt. „Wir haben in die Idee und die Person investiert“, sagen beide. „Als Investoren sind wir sehr zufrieden.“ Weber führt seinerseits die Finanzberatung FAS AG mit 180 Mitarbeitern und Macht die Element Insurance AG.

Mehrfach ausgezeichnet

Mit seiner App leistet Kobel einen wichtigen Beitrag im Präventions- und Gesundheitsmanagement und hat schon einige Preise abgeräumt. Darunter die Healthy Hub sowie die begehrte Förderung der Investitionsbank Berlin. Für Nutzer kostenlos, funktioniert YAS ähnlich dem Payback-Prinzip und belohnt täglich sportliche Aktivität und Bewegung, Geräte- und App-übergreifend. Die beste Belohnung sei die durch Bewegung und gesunde Ernährung gewonnene Lebensqualität. Aber bei YAS gibt es als Bonus noch Gutscheine, Prämien und Rabatte. YAS-Nutzern steht ein ganzheitliches Angebot an Präventionsmaßnahmen aus den Bereichen Fitness, Ernährung, Vorsorge, Stressmanagement und Schlaf zur Verfügung.

„Unsere YAS-App können Versicherungen und Krankenkassen unter ihren eigenen Namen individualisieren und als digitale Lösung in der Prävention einsetzen“, sagt Kobel.

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Mit 15 Jahren Berufserfahrung in der Versicherungsbranche und einem entsprechenden Netzwerk, konnte der Pforzheimer im Dezember 2017 zudem die Deutsche Rück als Ankerinvestor gewinnen. „Ich habe viel Unterstützung erhalten, mit der ich nie so zahlreich gerechnet hätte“, sagt Kobel, der in dem Moment aus der vorgeprägten Laufbahn ausscherte, als er ein sehr attraktives Angebot einer großen Versicherung vorliegen hatte, das man eigentlich nicht ausschlagen durfte.

„Wenn man ein ausgeprägtes Statusdenken hat oder Angst vorm Scheitern, sollte man kein Unternehmen gründen.“ Wichtig war ihm auch, dass seine Frau Silvana, ebenfalls aus Pforzheim, die Entscheidung zur Selbstständigkeit mitgetragen hat. „Der Wunsch, mich selbstständig zu machen, war immer da und ich dachte: Wenn ich es nicht jetzt mache, dann mache ich es nie“, erinnert sich Kobel. Die neue Laufbahn brachte technische Herausforderungen der unterschiedlichsten Art mit sich. Die erste bestand darin, Ikea-Tische im frisch bezogenen Gründer-Büro aufzubauen, erinnert sich Kobel. „Es war ein ganz anderes Leben und ich liebte es sofort.“

Heute sitzen in den hellen Büros in Berlin-Mitte 20 Mitarbeiter, die Kobels Vision von YAS.life teilen und das nicht nur virtuell: Das heißt zusammen kochen oder auf der Dachterrasse Yoga machen.

Gemeinsam treibt sie an, gesundheitsbewusstes Verhalten durch digitale Motivation in den Alltag zu integrieren. „Wir sehen uns in wenigen Jahren als Marktführer für digitale Präventionsangebote“, sagt Kobel.

Den Alltag gesünder und aktiver gestalten – das wollen die meisten Menschen. Wenn die anfängliche Motivation nachlässt oder Verbündete fehlen, melden sich aber schnell wieder alte Gewohnheiten und die Sportschuhe bleiben im Schrank.

Auch Unternehmen und Versicherungen wünschen sich gesunde Mitarbeiter und Kunden: Wer sich regelmäßig körperlich betätigt und gut ernährt, beugt körperlichen und mentalen Tiefs vor. „Prävention ist ein großes Thema in unserer Gesellschaft. Wir wissen alle, dass unser Körper nicht einfach nur funktioniert und wir etwas für unsere Gesundheit tun müssen. Die YAS-App holt die Menschen im Alltag ab und motiviert sie zu gesunder Aktivität.“

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