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Andreas Kümmert dirigiert den gestern im Kulturhaus Osterfeld spontan gegründeten Thost-Chor. Foto: Ketterl
Andreas Kümmert dirigiert den gestern im Kulturhaus Osterfeld spontan gegründeten Thost-Chor. Foto: Ketterl
Das Thost-Führungsteam (von links) Andreas Spathelf , Oliver Badde, die Gesellschafter Felix Thost, Burkhard Thost und Oliver Thost sowie Michael Müller im voll besetzten Kulturhaus Osterfeld. Foto: Ketterl
Das Thost-Führungsteam (von links) Andreas Spathelf , Oliver Badde, die Gesellschafter Felix Thost, Burkhard Thost und Oliver Thost sowie Michael Müller im voll besetzten Kulturhaus Osterfeld. Foto: Ketterl
Der Firmensitz von Thost Projektmanagement auf der Wilferdinger Höhe. Foto: Ketterl
Der Firmensitz von Thost Projektmanagement auf der Wilferdinger Höhe. Foto: Ketterl
07.12.2018

Pforzheimer Thost Projektmanagement GmbH: 450 Mitarbeiter aus 19 Standorten in Pforzheim

Pforzheim. Wer eine Vision hat, soll zum Arzt gehen“, sagte einst Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD). Oder doch lieber zum Pforzheimer Projektentwickler Thost. Denn das Familienunternehmen beweist eindrucksvoll, wie Visionen zur Wirklichkeit werden.

Weltweit über 300 anspruchsvolle Vorhaben werden von den 450 Mitarbeitern an 19 Standorten von Thost Projektmanagement gesteuert. Gestern trafen sie sich in der Goldstadt – Anlass war das Jahrestreffen des Unternehmens im Kulturhaus Osterfeld. Und auf der Theaterbühne skizierten Geschäftsführung und Gesellschafter eindrucksvoll, welche Visionen als nächstes realisiert werden.

Deutschland stehe vor großen Herausforderungen in der Infrastruktur: „Energie, Mobilität, Stadterneuerung mit Bildung, Gesundheit, Wohnen bis zur Logistik und Digitalisierung und der Transformation in der Industrie sind Felder großer Investitionen und Projekte, öffentlich und privat und in Bereichen, in denen unsere Kernkompetenz liegt oder auf die wir uns gezielt hin entwickeln“, sagte Firmengründer und Gesellschafter Burkhard Thost. „Und trotz aller politischen Risiken, die Chancen überwiegen.“ Das gelte auch für einige europäische Länder: „Daher ist es für uns nur folgerichtig, das Potenzial in entwicklungsstarken Nachbarländern zu nutzen, wie aktuell in den Niederlanden.“ Dort wird ebenso wie in Karlsruhe eine Niederlassung eröffnet.

Bei allen offenen Fragen biete auch Russland neue Chancen. „Sanktionen werden mit Lokalisierung der Produktion beantwortet – das führt zu Investitionen“, so Thost. Unsicherheit im Nahen Osten mache das Geschäft in Dubai nicht einfacher – aber die hohe Flexibilität, Kompetenz und Effizienz von diesem internationalen Platz biete ebenfalls ganz neue Perspektiven im asiatischen Raum. „Wie unser Projekt in Hongkong zeigt“, wo Thost Projektmanagement ein 300-Millionen-Euro Vorhaben steuert: die neue Gepäckabfertigung des erweiterten Großflughafens. Weitere Referenzprojekte der Pforzheimer Unternehmensgruppe sind das neue BMW-Werk in Ungarn sowie die Planung und Steuerung von Produktionsanlagen für Roche Pharma und Sanofi.

Der traditionelle Jahresabschluss mit allen Mitarbeitern sei ein beliebter Anlass auch für den ganz persönlichen Austausch – das „Wir-Gefühl“ in einer immer schnelleren Projektumgebung, erläuterte Geschäftsführer Oliver Thost. Dazu kamen die Mitarbeiter aus Berlin, Bremen, Essen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart, Abu Dhabi, Baden (Schweiz) Dubai, Moskau und Mumbai nach Pforzheim, wo sie zum Abschluss ein Event im Gasometer erwartete.

„Gut ausgebildete Mitarbeiter, umfassende Weiterbildung, Standorte in Kundennähe, werteorientierte Führung und zeitgemäße Arbeitswelten, das sind Grundlagen für unternehmerischen Erfolg und beweisen: Deutschland kann Projekte“. Dass man bei Thost Projektmanagement nicht nur an den wirtschaftlichen Erfolg denkt, zeigt das soziale Engagement. 60.000 Euro werden an wohltätige Organisationen gespendet, für die sich die Mitarbeiter persönlich engagieren.