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Unterstützen gemeinsam den Pforzheimer Werkstofftag (von links): Reiner Müller, Oliver Reitz (beide WSP), Oberbürgermeister Gert Hager, Frank Müller (Firma HMP), Jochen Geiger (Witzenmann), Cordelia Beck (Siegfried Beck), Stefan Gimber (Conttek) und die Hochschulprofessoren Ulrich Jautz und Norbert Jost.
Unterstützen gemeinsam den Pforzheimer Werkstofftag (von links): Reiner Müller, Oliver Reitz (beide WSP), Oberbürgermeister Gert Hager, Frank Müller (Firma HMP), Jochen Geiger (Witzenmann), Cordelia Beck (Siegfried Beck), Stefan Gimber (Conttek) und die Hochschulprofessoren Ulrich Jautz und Norbert Jost.
20.09.2016

Pforzheimer Werkstofftag trifft auf bundesweite Besucherresonanz

Professor Norbert Jost spricht schon von einer gewissen Tradition – zum fünften Mal findet der Pforzheimer Werkstofftag im CongressCentrum statt. Erneut werden dazu rund 150 Fachbesucher aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet – etwa die Hälfte kommt aus der Region.

Der Werkstofftag richtet sich in erster Linie an Geschäftsführer und Mitarbeiter von metall- und kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Im Mittelpunkt steht diesmal die Stanz- und Umformtechnik, wobei eigentlich die Stanztechnik ein Teil der Umformtechnik sei, wie Frank Müller, Chef der Firma HMP, gestern beim Pressegespräch erläuterte. Seit über 100 Jahren beschäftigt sich die Unternehmensgruppe, die stolz den Namen ihrer Heimatstadt im Firmennamen trägt – Heinrich Müller Pforzheim (HMP) – mit dem Umformen von Metallen. Und als Sponsor unterstützt man die Werkstofftage, um dabei wiederum ins Gespräch mit anderen Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet zu kommen. Die Veranstaltung am Donnerstag, 29. September, bietet neben Fachvorträgen auch einen Marktplatz der Begegnung.

Umformen hat Tradition

„Netzwerken ist wichtig“, weiß Cordelia Beck von der Pforzheimer Traditionsfirma Siegfried Beck. „Wir sind deshalb auch im Clusternetzwerk Hochform dabei.“ Ähnlich sieht das Stefan Gimber, Geschäftsführer von Conttek, dessen Firma nicht nur präzise Stanzteile herstellt, sondern auch mit Kunststoff umspritzt. Auf die längste Tradition in der Umformtechnik kann die Pforzheimer Firma Witzenmann verweisen, die beim Werkstofftag ein preisgekröntes virtuelles Verfahren präsentiert.

Oberbürgermeister Gert Hager stellte heraus, dass die Wirtschaftsregion Pforzheim/Enzkreis ein Innovationszentrum der Präzisionstechnik sei. Neben innovativen Unternehmen trage die Hochschule Pforzheim mit ihren Fachlaboren und Instituten zum Erfolg der heimischen Industrie bei. „Durch zahlreiche Auftragsforschungs- und Kooperationsprojekte besteht bereits ein engmaschiges und erfolgreiches Netzwerk. „Mit dem Pforzheimer Werkstofftag soll ein nachhaltiger Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen Forschung, Lehre, Entwicklung und industrieller Anwendung gefördert werden.“