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Präsentiert seine Rettungsausrüstung: Christopher Fuhrhop. Foto: Löffler
Präsentiert seine Rettungsausrüstung: Christopher Fuhrhop. Foto: Löffler
29.01.2016

Pforzheimer plant den großen Durchbruch seiner Geschäftsidee „Restube“

Der Maschinenbau-Ingenieur Christopher Fuhrhop aus Pforzheim ist seit Donnerstag 12 Uhr in einem Video auf der Crowdfunding-Plattform „seedmatch“ auf Kapitalgebersuche für den Ausbau seines in Berghausen angesiedelten Unternehmens zu sehen. Geschäftstätigkeit: die Produktion eines kleinen Gürtels, der eine selbstständig aufblasbare Rettungsboje beinhaltet. Anwender von Restube: grundsätzlich alle Menschen, die sich am oder im Wasser aufhalten.

Die Innovation – das sagt nicht nur Fuhrhop in dem Video – kann das Leben von Wassersportlern retten – angefangen vom Schwimmer über den Surfer bis hin zum Segler. Im vergangenen Jahr belegte die Geschäftsidee den ersten Platz beim Deutschen Gründerpreis in Berlin. Für 2015 gibt die Restube GmbH einen Umsatz von 685.000 Euro an. Bisher seien rund 40.000 Rettungsbojen in 20 Ländern und 500 Läden verkauft worden.

Fuhrhop: Nachdem wir auf dem Sport-Markt, wie etwa im Bereich des Kitesurfens oder Rettungsschwimmens, sehr gute Erfolge erzielen konnten und Restube als Produkt bereits Leben gerettet hat, gilt es, sich nun auf den Massenmarkt zu fokussieren.“ Dazu benötigt der Gründer weiteres Kapital. In den nächsten 60 Tagen sollen deshalb möglichst viele Anteilseigner via Seedmatch einen Betrag ab 250 Euro zeichnen. Seit dem Start Donnerstagmittag ist ein erklecklicher Betrag zusammengekommen. Insgesamt werden mindestens 100.000 Euro benötigt. Bis Donnerstagabend haben mehr als 80 Investoren über 80.000 Euro eingebracht.