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Vorstand Ronny Walter, die Aufsichtsräte Bernd Link und Thorsten Preuss, Michael Moccia (Genossenschaftsverband), Aufsichtsrats-Chef Gert Wiederrecht und Bernd Feuchter (von links), der für 25-jährige Vorstandstätigkeit geehrt wurde. Foto:Schott
Vorstand Ronny Walter, die Aufsichtsräte Bernd Link und Thorsten Preuss, Michael Moccia (Genossenschaftsverband), Aufsichtsrats-Chef Gert Wiederrecht und Bernd Feuchter (von links), der für 25-jährige Vorstandstätigkeit geehrt wurde. Foto:Schott
15.05.2018

Raiffeisenbank stellt bei Generalversammlung in Kieselbronn Zahlen vor

Kieselbronn. Gute wirtschaftliche Zahlen sind seit je ein Markenzeichen der Raiffeisenbank Kieselbronn. Und auch das Jahr 2017 ist für das lokale Kreditinstitut wieder erfolgreich verlaufen. Das zeigte die Generalversammlung in der Kieselbronner Festhalle, in der die beiden Vorstände Bernd Feuchter und Ronny Walter sowie Aufsichtsratsvorsitzender Gert Wiederrecht über das abgelaufene Geschäftsjahr berichteten und einen Ausblick auf die Zukunft gaben. Viele der 2422 Mitglieder waren gekommen, um sich aus erster Hand über die Situation ihrer Bank zu informieren. Um stattliche 3,3 Prozent auf 141,6 Millionen Euro stieg die Bilanzsumme.

Auf der Aktivseite der Bilanz zeigt sich als deutlichste Veränderung der Zuwachs des Kontostandes der Raiffeisenbank Kieselbronn bei ihrer Zentralbank, der sich von 11,9 Millionen auf 16,2 Millionen Euro deutlich erhöhte. Die Forderungen gegenüber Kunden, also die von der Bank vergebenen Kredite, bilden mit 92,3 Millionen Euro den Löwenanteil auf der Aktivseite. Rund 30 Millionen Euro hat die Raiffeisenbank in Wertpapieren angelegt. „Auch für uns wird es zunehmend schwerer, die hohen Einlagenzuwächse gewinnbringend anlegen zu können“, erklärte Vorstand Ronny Walter im Hinblick auf die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank.

Die Gesamteinlagen der Kunden sind um 3,9 Prozent auf den neuen Höchststand von 115,1 Millionen Euro gestiegen. Bemerkenswert ist die starke Eigenkapitalausstattung der Kieselbronner Raiffeisenbank. „Unser aufsichtsrechtliches Kernkapital liegt bei überdurchschnittlichen 16 Prozent der Bilanzsumme“, so Walter.

Der Zinsüberschuss ging indes um 2,5 Prozent auf 2,7 Millionen Euro zurück, der Jahresüberschuss ermäßigte sich um 2,9 Prozent auf 494.100 Euro. Um vorausschauend die Rücklagen weiter zu stärken, stimmte die Versammlung dem Vorschlag zu, den Dividendensatz, der lange bei sieben Prozent lag, auf fünf Prozent zu senken. Der Raiffeisen-Frischemarkt, den die Bank in Kieselbronn betreibt, schloss mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab. Die beiden Vorstände und Aufsichtsratsvorsitzender Wiederrecht gaben ein klares Bekenntnis zur weiteren Selbstständigkeit des Kieselbronner Institutes ab.