Die Vertreterversammlung der Volksbank Stein Eisingen hat auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende von vier Prozent beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde sie zwar gekürzt (ein Prozent Jubiläumsbonus), so Vorstand Martin Schöner, sei mit Blick auf das niedrige Zinsniveau aber immer noch sehr attraktiv. Damit wird der Bilanzgewinn in Höhe von 304.416 Euro wie folgt verwendet: Vier Prozent auf Geschäftsguthaben (91.982 Euro), den gesetzlichen Rücklagen sollen 60.000 Euro und den Ergebnisrücklagen 150.000 Euro zugeführt werden. Der Gewinnvortrag beträgt 2434 Euro.
Der Vorstand der Volksbank Stein Eisingen berichtete im Rahmen der Vertreterversammlung in der Turn- und Festhalle Stein von einer sehr guten Entwicklung. „Wir liegen auf einem soliden Wachstumskurs und haben im vergangenen Jahr wieder gute Ergebnisse erzielt“, so Bankchef Schöner. Das belegen die vorgelegten Zahlen: Die Kundeneinlagen sind um 9,6 Prozent auf 167,5 Millionen Euro angestiegen. Das betreute Kundeneinlagenvolumen erhöhte sich um 8,9 Prozent auf rund 260,8 Millionen Euro. „Es freut uns sehr, dass wir unseren Kunden durch eine gute persönliche Beratung attraktive Anlageangebote unterbreiten konnten und deshalb viele Gelder neu in unserem Haus angelegt wurden“, führte Vorstand Marcel Tilmann aus, der sich als Nachfolger von Anne-Karin Grünewald bereits gut in seine Vorstandsaufgaben eingearbeitet hat. Zusammengefasst führt der Zuwachs von Einlagen und Krediten insgesamt zu einer Steigerung der Bilanzsumme um 5,4 Prozent auf 190,4 Millionen Euro. Auch das Eigenkapital der Volksbank ist auf rund 19,1 Millionen weiter gut angewachsen und verdeutlich die Solidität der Bank.
Dass die Volksbank Stein Eisingen den gesetzlichen Anforderungen umfassend und vollständig gerecht wird, attestierte der Prüfungsbericht des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes, den Aufsichtsratsvorsitzender Walter Kopp vorlegte. Bürgermeister Thomas Karst aus Eisingen würdigte die Verlässlichkeit der Volksbank. Bei der turnusmäßigen Wahl wurden die amtierenden Aufsichtsräte Dagmar Karle-Kunzmann, Gerhard Klotz, Walter Kopp und Karl-Heinz Stöhr im Amt bestätigt.

