Pforzheim. Das Pforzheimer Autohaus Walter setzt auf den Wasserstrahlspezialisten Waterworxx und maßgeschneiderte Spuckschutzscheiben.
Daniel Wetzel arbeitet immer mit Hochdruck – auch wenn sich durch die Corona-Krise einiges in seinem Arbeitsumfeld verändert hat. Sein Handwerkszeug ist das Wasserstrahlschneiden. Eigentlich sind es filigrane Einzelanfertigungen und Kleinserien von Bauteilen für die Industrie. Zu seinen Kunden zählen das Entwicklungszentrum von Porsche in Weissach, die Automobil- und Medizintechnik oder die Luft- und Raumfahrtindustrie. „Es ist deutlich ruhiger geworden“, sagt der 48-jährige Metallbaumeister.
Mit Hochdruck von bis zu 4500 bar könnten quasi alle Materialien, egal ob Metall, Kunststoff oder Verbundwerkstoffe mit dem Wasserstrahl gratfrei geschnitten werden.
Momentan sind allerdings profane Spukschutzscheiben angesagt, berichtet der 48-jährige Metallbaumeister. Die werden in seiner Werkstatt nach Maß aus dem Werkstoff Makrolon geschnitten. Gerade hat er im Pforzheimer Autohaus Walter mehrere Scheiben aus Acrylglas moniert, um das Verkaufs- und Servicepersonal vor möglichen Infektionen zu schützen. Auch Bäckereien zählen zu seinen Kunden, überall wo auch in der Krise Kundenkontakt angesagt ist.
1999 hat Wetzel die Firma Waterworxx im Pforzheimer Altgefäll gegründet – quasi ein zusätzliches Standbein für die alteingesessene Metallbaufirma Mössinger. Bis zu 500.000 Euro kostet ein Wasserstrahlbearbeitungszentrum.

