Stefan Mappus (links) wird künftig das Kommunalmanagement der Stadtwerke Pforzheim unterstützen. Geschäftsführer Herbert Marquard heißt den früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten bei den SWP willkommen.
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Wirtschaft
Stefan Mappus berät künftig die Stadtwerke Pforzheim
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Pforzheim. Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus wird künftig für die Stadtwerke Pforzheim (SWP) tätig sein. Der 56-jährige Diplom-Ökonom unterstützt ab sofort das Kommunalmanagement des Energieversorgers und wird die Realisierung kommunaler Projekte maßgeblich begleiten, wie die SWP in einer Pressemitteilung erklären. Mappus‘ Ehefrau Susanne Verweyen-Mappus arbeitet bereits seit Jahren bei den Pforzheimer Stadtwerken.

Strategische Weiterentwicklung

Mappus berät und unterstützt die SWP-Geschäftsleitung und das Kommunalmanagement-Team der Stadtwerke bei der strategischen Weiterentwicklung insbesondere auf dem Gebiet der kommunalen Wärme- und Trinkwasserversorgung, wie es in der Mitteilung heißt.

SWP-Geschäftsführer Herbert Marquard freut sich über die Unterstützung im Kommunalmanagement:

„Stefan Mappus ist nicht nur in seinem Wohnort Pforzheim bestens vernetzt, sondern auch in der gesamten Region. Er wird daher ein wichtiger Begleiter sein, um die sichere und zuverlässige Versorgung im SWP-Gebiet weiter auszubauen.“

Insbesondere das Themenfeld der Wärmeversorgung und die entsprechenden Konzepte würden etliche Kommunen in der Region in den kommenden Jahren beschäftigen. Hinzu kämen Trinkwasserkonzepte sowie „smarte“ Lösungen, die auf digitalen Projekten basierten und beispielsweise auch im Hochwasserschutz eingesetzt werden könnten.

„Mir liegt seit jeher sehr viel an einer starken Region. Dazu gehört mehr denn je auch eine intensive Zusammenarbeit im Energiebereich wie auch bei weiteren spannenden Projekten wie dem Zweckverband Heckengäu, dem Breitbandausbau in Tiefenbronn und Neuhausen oder der Kooperation bei kommunalen Quartierslösungen. Hier möchte ich helfen, um ähnliche Vorhaben auch in weiteren Städten und Gemeinden zu realisieren“, fasst Mappus seine Ziele zusammen und blickt der neuen Aufgabe mit Vorfreude entgegen:

„Die Stadtwerke Pforzheim sind der maßgebliche Faktor für die Versorgungssicherheit der Menschen in Pforzheim und der Region und ich freue mich darauf, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens künftig eng zu begleiten.“

Zuletzt war Mappus als Vorstandsmitglied des IT-Beratungsunternehmens pmOne in München tätig. Im Februar 2010 war der aus Enzberg stammende und in Pforzheim lebende CDU-Politiker Ministerpräsident geworden, ehe er nach der Wahl im März 2011 dem Grünen Winfried Kretschmann weichen musste.