Vaihingen/Enz. Erste Versuche, dem süßen Geheimnis der Bonbon-Herstellung auf die Spur zu kommen, unternahm das Unternehmen Jung schon im Jahre 1828. Die ersten Schritte zum klassischen Werbe-Bonbon machte der frühere Geschäftsführer Walter Kühlbrey. Mit seiner Idee, Bonbons in individuell bedrucktem Wickelpapier anzubieten, schlug er den richtigen Kurs für den Traditionsbetrieb ein. Ihm ist es auch zu verdanken, dass man 1999 in Kleinglattbach das erste Bonbon-Museum Deutschlands eröffnen konnte.
Was mit der Herstellung von Konditoreiwaren im Kleinen begann, entwickelte sich zu einem modernen Unternehmen mit einem breiten und innovativen Sortiment. Zum Angebot zählen auch die beliebten Gummibärchen, die aus der Werbewelt kaum mehr wegzudenken sind.
Die Jung since 1828 GmbH & Co. KG entwickelte sich in ihrer über 190-jährigen Firmengeschichte von einem klassischen Süßwarenhersteller zu einem europaweiten Spezialisten für Werbe-Süßigkeiten. Im mittelständischen Familienunternehmen sind heute an zwei Produktionsstandorten über 200 Mitarbeiter beschäftigt. Aufgrund des eigenen Druckzentrums und modernen Verpackungsmaschinen am Standort Arnstadt (vormals Firma foodvertising) sowie der Bonbonproduktion in Vaihingen/Enz bietet Jung seinen Kunden Qualität, Flexibilität und eine schnelle Lieferung aus einer Hand an, heißt es in einer Pressemitteilung zum Jubiläum.
Verpackung hat es in sich
Mit dem neuen Namen wird die Verschmelzung beider Unternehmen deutlich. Die Geschäftsleitung besteht aus Arne P. Bender, Jörg Dennig und Stefan Kühlbrey.
Durch den Digitaldruck werde für nahezu jeden Werbeeinsatz (Papier, Dosen, Foliendruck) größtmögliche Individualität ermöglicht. Viele Kunden greifen auf innovative Verpackungslösungen zurück, die wiederum namhafte Markenprodukte wie Ritter Sport, Mentos, Toblerone, Lindt, Bahlsen, Brandt oder Leibniz beinhalten. Beliebt seien neben den Bonbons aus eigener Produktion auch Werbe-Adventskalender.


